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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 21. November 2019 

Transitivität (Grammatik)


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Transitive Verben können ein Akkusativobjekt binden was in Wörterbüchern mit dem „etw.“ (etwas) oder „jmd.“ (jemanden) gekennzeichnet wird (im engl.: „sth.“ (something) „so.“ (someone))

Beispiele für transitive Verben:

  • jmd. lieben
  • etwas essen

Verben die kein Akkusativobjekt binden können und zudem entweder überhaupt ins Passiv gesetzt werden können oder im kein Subjekt (höchstens „es“ als Platzhalter) haben intransitiv genannt.

Beispiele für intransitive Verben:

  • laufen schlafen
  • scheinen vergehen
  • gedenken helfen

Bei diesen intransitiven Verben ist eine - außer mit dem Platzhalter es - nicht möglich:

  • Er wird gelaufen sie wird geschlafen ist falsch
  • Es wird gelaufen es wird geschlafen ist erlaubt

Bei Verben zu denen ein Dativobjekt ist eine Passivierung ohne Subjekt möglich:

Aktiv Passiv
Sie gedachten der Toten Der Toten wurde gedacht oder Es wurde der Toten gedacht.
Er half ihm. Ihm wurde geholfen oder Es wurde ihm geholfen

Die Transitivität in ihrer klaren grammatischen vom intransitiven und passiven Modus ist ein Kennzeichen der indogermanischen Sprachen. Sie bedingt die sprachliche und Subjekt-Objekt-Spaltung .

Siehe auch: Ergativ Intransitiv



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