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Tristan und Isolde


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Musikdrama von Richard Wagner der das Werk selbst als "Handlung drei Aufzügen" bezeichnete. Die Uraufführung fand am Juni 1865 im Könglichen Hof- und Nationaltheater München statt.

"Tristan und Isolde" ist Wagners dramatische mit der Liebesaffäre zu Mathilde Wesendonck und gilt musikalisch als End- und zwischen klassisch-romantischer Musiktradition und Neuer Musik ( Neue Musik ) ("Tristan-Akkord")

Quellen des Stoffes : Die Tristan-Handlung stützt sich auf den Sagenkreis um König Artus und Tristan - letzterer dokumentiert im Versroman "Tristan" von Gottfried von Straßburg (13.Jh.). Wagner kannte dieses bedeutende Werk spätmittelalterlichen Literatur ebenso wie die zeitgenössischen Adaptionen Stoffes durch August von Platen Karl Ritter und Julius Mosen.

Desweiteren ließ Wagner in seine Handlung und Stimmungen aus dem Gedichtband "Hymnen an Nacht" von Novalis einfließen.

Entstehungsgeschichte : 1842 liest Wagner das Tristan-Gedicht von Julius und kommt damit erstmals mit der Tristan-Sage Berührung.

1854 Im Schweizer Exil liest Wagner das Karl Ritters welches ihn zu seinem Opernplan und veranlasst ein Libretto zu verfassen. Durch Arbeit an der Tetralogie " Der Ring des Nibelungen " gerät das Vorhaben doch zunächst wieder Vergessenheit.

1857 Die Liebesaffäre mit Mathilde Wesendonck rückt Tristan-Projekt mit Macht wieder in den Vordergrund. April waren Wagner und seine Frau Minna das Gartenhaus der Wesendoncks in Zürich eingezogen. von seiner alles überlagernden Leidenschaft zu Mathilde Gattin seines Gönners Otto Wesendonck schreibt Wagner eine Liedsammlung die "Wesendonck-Lieder" und unterbricht dann Arbeit am "Siegfried" um sich ganz dem zu widmen. Die Figuren erhalten dabei autobiographische Wagner und Mathilde als Tristan und Isolde Wesendonck als König Marke.

Am 18. September ist die Urschrift "Tristan"-Dichtung fertiggestellt. Wagner überreicht das Werk Mathilde trägt den Text im Freundeskreis vor. Im stellt er die Kompositionsskizze des Ersten Aktes

1858 Ende April liegt die vollständige Partitur ersten Aktes vor. Wagner reist nach nach wo er den zweiten Akt vollendet.

1859 Im März kehrt Wagner in die zurück wo er in Luzern bis Juni den dritten Akt fertigstellt. Mitte August liegt der "Tristan" komplett vor.

1862 In Wien beginnen nach schwierigen Verhandlungen Proben für die Uraufführung - nach 77 wird diese jedoch 1863 abgesagt.

1865 Bayernkönig Ludwig II. ermöglicht die Uraufführung. Sie findet am Juni im Königlichen Hof- und Nationaltheater in statt. Unter der Leitung von Hans von Bülow ein Vorfahre des Karikaturisten und Komikers Vicco von Bülow a la Loriot singen die Titelparteien Ludwig Schnorr von und seine Gattin Malvina.

Orchester: 3 Flöten (3. auch Piccolo) Oboen Englischhorn 2 Klarinetten Bassklarinette 3 Fagotte 4 Hörner 3 Trompeten 3 Posaunen Basstuba Paar Pauken Becken Triangel Harfe 16 Erste 16 Zweite Geigen 12 Bratschen 12 Celli Kontrabässe. (Wagners Anweisung: "Die Streichinstrumente sind vorzüglich und stark zu besetzen.") Bühnenmusik: Englischhorn 6 3 Trompeten 3 Posaunen. Bemerkenswert ist der dass der Schlussakkord des "Tristan" nicht wie von allen Instrumenten im Tutti gespielt wird. Englischhorn hat Pause was Richard Strauss zu der Deutung veranlasste: "Das Gift raus..."




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