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Uiguren


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Volk

Die Uiguren (Eigenbezeichnungen: Uygur/Yugur ) ist die größte Volksgruppe der chinesischen autonomen Region Xinjiang . Die Uiguren gehören zu den Turkvölkern . Ihre Sprache das Uigurische ist eine Turksprache und wird in China von über 214 Mio. Menschen (Volkszählung 1990) gesprochen.

Etwa 300.000 Uiguren leben in Kasachstan . Kleinere Minderheiten gibt es in der Mongolei in der Türkei in Afghanistan und weiteren Teilen Zentralasiens.

Die Mehrheit der Uiguren gehört dem sunnitischen Islam an.

Geschichte

Herausgebildet hat sich das Uyghuren-Volk seit 4./5. Jahrhundert aus der Verschmelzung früherer Gruppen. Huihe (回紇 huíhé) und die Tiele -Gemeinschaft werden hier genannt. Der Kök-Türken -Khan Bumin/Tuman schloß die späteren Uiguren 546/50 sein entstehendes Großreich an. Schließlich beerbten die unter Ko-lo Khan 744/75 ihre kök-türkischen Seniorpartner im Bündnis mit Karluken und Oghusen . Sie zählen damit zu den älteren Turkvölkern .

So entstand ein Großreich in der Mongolei (745-840). Dabei übten die Uyghuren eine Oberherrschaft über benachbarte Gruppen wie Karluken Kitan und Kirgisen aus.

Die führende Schicht dieses Reiches bekannte 762 zum Manichäismus . Aber auch das nestorianische Christentum ( Nestorianer ) und der Buddhismus breiteten sich aus. Uyghuren handelten unter chinesischen Einfluss verhältnismäßig zivilisiert verzeichnete Ackerbau und einige Städte bis hinein Tannu-Tuwa. Die Uyghuren galten als (allerdings schwierige) des Chinas der T'ang-Dynastie wo sie als Schutzherren der Manichäer Besonders mischten sie sich unter Tängri Khan ermordet) zur Zeit des An Lushan-Aufstandes (756-763) ein.

Ein stenger Winter und innenpolitischer Verrat 839/40 das Reich in der Mongolei so es durch einen Angriff der Kirgisen zugrunde ging.

Nach ihrem Abzug aus der Mongolei die heutigen Uiguren zwei kleinere Staaten im Xinjiang (856) und in der heutigen Provinz Kansu . Die Uiguren wurden nun endgültig seßhaft sich mit ihren Nachbarn in einer Stadtkultur lehnten eine Rückkehr in die mongolische Steppe Der Uiguren-Staat in Kansu wurde 1028-36 von den Tanguten übernommen. Der Uigurenstaat im heutigen Xinjiang (Zentrum Beshbalyq Turfan) wurde ca. 1130 den Kara Kitai 1209 von den Mongolen abhängig und ging im 14. Jhrd. Trotzdem strahlte ihr kultureller Einfluß (ihre Schrift Verwaltung usw.) bis zur heutigen Zeit die Nachbarn aus.

Etwa zur Mitte des 13. Jhrd. sich der Islam bei den Uiguren im heutigen Xinjiang (1252/5 Anklage und Hinrichtung des buddhistischen Idiqut Salendi wegen "Islamfeindlichkeit").

Weblinks



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