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Unfallversicherung


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Dieser Artikel bezieht sich auf die Unfallversicherungen Deutschland. Für die gesetzliche Unfallversicherung in der siehe bitte unter SUVA .

1) Unfallversicherung - Versicherung zur Deckung von Körperschäden Unfall meist auf eine bestimmte Summe abgeschlossen der freien Versicherungswirtschaft. Ein Beispiel ist die Bauhelfer-Unfallversicherung .

2) Die gesetzliche Unfallversicherung (UV) ist Bestandteil (Versicherungszweig) der gegliederten Sozialversicherung . Sie hat ihre Grundlage im Sozialgesetzbuch Siebtes Buch – (SGB VII) vom 7. August 1996 (BGBl. I S. 1254) sowie der dessen Ausführung erlassenen Berufskrankheitenverordnung (BKV) vom 21. Oktober 1997 (BGBl. I S. 2633). Eingeführt wurde Unfallversicherung erstmals im Rahmen der Bismarck ’schen Sozialgesetzgebung (“Arbeiterversicherung”) zum 1. Januar 1885 . Siehe auch: Geschichte der Sozialversicherung

Inhaltsverzeichnis

Versicherter Personenkreis

In der UV sind alle abhängig Arbeitnehmer einschließlich Auszubildender mit erstmaliger Aufnahme der pflichtversichert (Zwangsversicherung); darüber hinaus bestimmte Gruppen von (Landwirte Küstenfischer und –schiffer Hausgewerbetreibende). Die Satzungen Träger der UV können darüber hinaus auch Versicherungspflicht der Unternehmer ihrer Mitgliedsbetriebe festlegen. In Schutz der UV sind ebenfalls mit einbezogen: Studenten behinderte Menschen in anerkannten Werkstätten Zivilschutzhelfer die bei Unglücksfällen oder gemeiner Not Hilfe u. a.(§ 2 Sozialgesetzbuch VII)

Versicherungsfall

Versicherte Risiken der UV sind Arbeitsunfall einschließlich Wegeunfall (Unfall auf dem unmittelbaren von der Wohn- zur Arbeitsstätte und zurück) Berufskrankheit (soweit in der Berufskrankheitenverordnung als solche

§ 8 Sozialgesetzbuch VII bietet eine des Versicherungsfalls. Hiernach ist ein Arbeitsunfall der einer versicherten Person in Folge einer den begründenden im SGB VII genannten Tätigkeiten. Wobei Gesundheitsschaden rechtlich wesentlich auf den Unfall zurückgeführt muss.

Leistungen der UV sind im wesentlichen und berufsfördernde Leistungen zur Rehabilitation sowie Entschädigungsleistungen Geld (Verletztengeld Unfallrente Hinterbliebenenrente).

Aufgaben

Zu den Aufgaben der Träger der gehört neben der Gewährung von Leistungen nach des Versicherungsfalles auch die Beratung und Aufsicht Mitgliedsbetriebe auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit der und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer (Prävention); hierbei die Träger der UV teilweise neben teilweise mit den Behörden der staatlichen Gewerbeaufsicht tätig. die Bemessung der Beiträge nach der Unfallgefahr Gewerbezweige dient der Prävention.

Träger

Träger der UV sind: 35 gewerbliche Berufsgenossenschaften (gegliedert nach Branchenzugehörigkeit des Unternehmens) zehn Berufsgenossenschaften (zuständig u. a. für Unternehmen der und Forstwirtschaft einschließlich des Garten- und Weinbaues Fischzucht Teichwirtschaft Binnenfischerei Imkerei sowie der Landschaftspflege) die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand (Unfallkasse des Eisenbahn-Unfallkasse Unfallkasse Post und Telekom Unfallkassen der und Gemeinden Gemeindeunfallversicherungsverbände Feuerwehr-Unfallkassen). Die Unfallversicherungsträger der Hand sind neben den öffentlich Bediensteten u. zuständig für die UV der Schüler Studenten Nothelfer.

Finanzierung

Die UV wird finanziert durch Beiträge der Mitgliedsunternehmen im Verfahren der Umlagefinanzierung. Die des Beitragssatzes variiert zwischen den Berufsgenossenschaften (Branchen) innerhalb einer Branche nach unterschiedlichen Gefahrklassen (Gefahrtarif). landwirtschaftliche Unfallversicherung wird aus Beiträgen finanziert die nach der Größe des Hofes richten. Die der öffentlichen Hand wird aus Steuermitteln finanziert.

Literatur

Literatur: H. Kater / K. Leube Unfallversicherung SGB VII München 1997; Lauterbach / Gesetzliche Unfallversicherung. Kommentar 4. Aufl. Stuttgart (Loseblatt); Schmitt SGB VII. Kommentar München 1998; J. / H. Plagemann Gesetzliche Unfallversicherung München 1981; Wickenhagen Geschichte der gewerblichen Unfallversicherung München-Wien 1980; U. Der Gefahrtarif der gewerblichen Berufsgenossenschaften 3. 1999.

Weblinks

§ 114 SGB VII Unfallversicherungsträger



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