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Untergang der Weimarer Republik


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Die Weimarer Republik war die erste deutsche Demokratie . Ihre Entstehung ist durch die unmittelbaren des Ersten Weltkriegs geprägt. Gleichzeitig ist ihr Untergang auch mit dem deutschen Nationalsozialismus und damit auch dem Zweiten Weltkrieg verbunden. Wie konnte es nun dazu dass Feinde der Demokratie auf legalem Wege Untergang erzwingen konnten? Dieser Frage die sich pauschal an einer Person oder Partei festmachen soll hier nachgegangen werden.

Inhaltsverzeichnis

Anfänge

Nicht einmal 15 Jahre genauer vom 9. November 1918 („Zweifache Ausrufung der Republik“) bis zum Januar 1933 (Ernennung Hitlers zum Reichskanzler durch Reichspräsident Hindenburg ) bestand die erste deutsche Demokratie. Ihre Anfänge waren geprägt vom verlorenen Weltkrieg und über die generelle politische Ausrichtung des Staates.

Obwohl Ende 1918 der militärischen Führung Deutschen Reiches die Niederlage bewusst war war ihr nicht so einfach möglich einen Waffenstillstand mit den Alliierten zu vereinbaren da diese nur bereit mit demokratisch legitimierten Politikern zu verhandeln. Dieser führte dazu dass die militärische Niederlage Deutschlands in der instabilen Republik mit der Demokratie aber mit ihren Vertretern in Verbindung gebracht So wurde Ende 1918 von Hindenburg die Dolchstoßlegende formuliert die später anti-demokratischen Gruppierungen wie NSDAP als Grundlage diente.

Bei der Ausarbeitung und Ratifizierung der Weimarer Verfassung 1918/19 konnten sich letztlich die Demokraten der Führung von Reichskanzler Ebert ( MSPD ) gegen die Gegner einer Republik durchsetzen. nach der Entmachtung Kaiser Wilhelms und der der Republik durch Ebert und Scheidemann hatten Gruppen versucht Einfluss zu gewinnen. So wurden von den Fronten zurückströmenden Soldaten teils von Offizieren in Freikorps die der alten Ordnung verpflichtet waren Der Spartakusbund hingegen versuchte eine Räterepublik nach russischem zu schaffen. Straßenkämpfe waren die Folge. Obwohl kurz zuvor aus dem Gefängnis entlassene Rosa Luxemburg einen Aufstand des Spartakusbundes Ende 1918/Anfang für verfrüht hielt kam es dazu. Als des Spartakusbundes gründete sie daraufhin mit Karl Liebknecht die KPD . Von Freikorps aus einem Hotel entführt beide schließlich am 15. Januar 1919 ermordet. im Kaiserreich hatten beide zu den wenigen der großen sozialdemokratischen Fraktion gehört die 1914 gegen die Kriegskredite Kaiser Wilhelms gestimmt

Die Konsolidierung

Trotz aller Spannungen und Konflikte die junge Republik zu meistern hatte schien die zu siegen. Immerhin überlebte sie die Inflation und den Ruhrkampf . 1923 besetzten französische und belgische Truppen das Rheinland da das Deutsche Reich den Forderungen Reparationszahlungen nicht nachkam. Auch der Hitlers Putschversuch in München (1923) brachte die Republik nicht zum Doch mit Beginn der Weltwirtschaftskrise veränderte sich diese Lage schlagartig.

Das Ende

Anders als bei der Inflation von war diese Wirtschaftskrise keine nationale sondern eine internationale. Die wirkte sich in keinem anderen Land (außer USA) so stark aus wie im Deutschen Die soziale Situation verschlechterte sich infolge der Massenarbeitslosigkeit dramatisch. Am Ende der Weimarer Republik Jahr 1933 zählte man insgesamt 6 Millionen Viele Menschen lebten am Existenzminimum . Dies ging einher mit einer Dauerregierungskrise . Die Politik war unfähig auf die zu reagieren. Stattdessen brachen die Richtungskonflikte in Schärfe auf und Parlament Regierung und Reichspräsident arbeiteten immer mehr gegeneinander. Die Folge immer instabiler werdende Regierungen ohne parlamentarische Mehrheiten Neuwahlen in rascher Abfolge bei denen die Parteien immer mehr Zulauf erhielten was parlamentarische erst recht unmöglich machte. So gehörte es Tagesordnung dass Reichsregierungen mittels Notverordnungen am Parlament vorbei regierten.

Das Vertrauen in die Demokratie und Republik sank immer mehr. Die Menschen machten Staatsform Republik für die schlechte Wirtschaftslage verantwortlich. Die nach einem "Starken Mann" der das Deutsche wieder zu alter Größe und altem Ansehen sollte wurden immer lauter.

Auf diese Forderungen gingen besonders die ein die gezielt mittels Propaganda und der Personifikation Hitlers das Bild des "Starken Mannes" suggerierten. Sie verstanden es die Massen Großveranstaltungen für sich zu gewinnen und nutzten Formen des Wahlkampfes. Unter anderem emotionalisierten sie den Wahlkampf und konnten so den anderen Parteien punkten. Hitler griff alles was mit der Demokratie in Verbindung gebracht vom Parteiensystem bestehend aus verschiedenen relativ kleinen und Splitterparteien bis hin zum eigentlichen demokratischen (Parlament Reichsregierung ...).

Aber nicht nur der rechte Flügel erstarkte sondern auch der linke. Die Republik-freundlichen verloren im Gegensatz zu den Liberalen kaum die Kommunistische Partei Deutschlands ( KPD ) konnte sogar Stimmen gewinnen und wurde einer bedeutenden Macht im Parlament und auf Straße . Denn längst hatte sich der Kampf von den Kampforganisationen der NSDAP ( SA und SS ) und der KPD ( Roter Frontkämpferbund ) auf die Straße verlagert wo sich bürgerkriegsähnliche Szenen abspielten an denen sich auch republikanisch gesinnten Kräfte mit einem eigenen Kampfverband Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold später Eiserne Front ) beteiligten. Auch diese chaotischen Gewaltszenen spielten letztlich - obwohl sie oft dafür verantwortlich waren - den Nationalsozialisten in Hände da Hitler immer häufiger als „letzte ins Spiel gebracht wurde die geordnete Verhältnisse würde.

Die Konservativen und auch Reichspräsident Hindenburg unterschätzten den Machtwillen Hitlers und seiner NSDAP als sie Kabinett Hitler bestehend aus den Konservativen unter von Franz von Papen und den Nationalsozialisten ermöglichten obwohl Hitler eine Regierungsbeteiligung unter Umständen denn als Chef einer starken Regierung wieder strikt abgelehnt hatte. Von Papen wollte Einfluss der Konservativen im Deutschen Reich stärken glaubten sie könnten Hitler durch „Einrahmung“ zähmen.

Den Nationalsozialisten kamen die Ereignisse von sehr gelegen. Hitler wurde zu einer Zeit Reichskanzler als seine Partei aufgrund von inneren in einer ernsten Krise war. Was die Nationalsozialisten als " Machtergreifung " bezeichneten um damit Stärke zu suggerieren in Wirklichkeit eine Art Machtübergabe. Ihr Kampf die Regierungsgewalt wie sie sie immer behaupteten in der Form zu diesem Zeitpunkt nicht Vielmehr waren es eine Reihe von - ihrer Sicht - glücklichen Umständen die es möglich machte die Macht zu übernehmen.

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