Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 21. August 2019 

Utopische Literatur


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Utopische Literatur ist die Bezeichnung für eine Gattung literarischen Werken die sich mit einer idealen befasst deren Realisierung für die Zukunft als möglich vorgestellt wird.

Inhaltsverzeichnis

Utopia

Der Name Utopia (v. griech.: ou nicht; topos Ort: 'Nirgendwo') bezeichnet einen (erwünschten) Ort es in der Realität nicht gibt. Ein gleichen Namens von Thomas Morus aus dem Jahre 1516 handelt von idealen Gesellschaftsordnung die als eine gedachte mögliche zur gegenwärtigen als Mängel behaftet empfundenen Wirklichkeit worden ist.

Idealer Staat

Gedanklicher Ausgangspunkt dieser Art von Literatur die philosophische Konzeption eines idealen Staates ( Politeia ) durch den griechischen Philosophen Platon als ein theoretisches Denkmodell das beansprucht aus logisch rationalen Prinzipien abgeleitet das ideale der gesellschaftlichen Kräfte zum Wohle des Gemeinwesens konstruieren. Ebenso wichtig sind Platons spekulative Beschreibungen sagenhaften Atlantis in den Dialogen von Timaios und Kritias . Platon rühmt in Atlantis einen hoch idealen Staat der angeblich im 10. Jahrtausend Christus existierte.

Grundkonzeption

Die Grundkonzeption der Utopie von einem Staat beruht auf der Abstraktion von den gewachsenen gegenwärtigen Machtverhältnissen deren Resultate als willkürlich strukturell Gewalt behaftet verstanden werden und denen die Zukunft kein langfristiger Bestand zuerkannt werden - zumindest kein wünschenswerter. Der Macht der wird also der Geist entgegengestellt dessen Vernunft dessen Fantasie sich über die unvollkommene Bedingtheit Gegenwärtigen erheben. Die beste aller denkbaren Welten danach jenseits des Hier und Jetzt statt wobei es unwichtig ist ob ideale Gegenwelt in einem vergangenen mythischen Zeitalter das goldene Zeitalter ) an einem fernen märchenhaften Ort (Utopia) in einer fantastischen Zukunft (das tausendjährige Reich) Parallelwelt ( Cyberspace ) angesiedelt wird.

Entwicklung

Während im neunzehnten und frühen zwanzigsten die positive Wahrnehmung der technischen Entwicklung zur der utopischen Literatur wurde gaben die Ernüchterungen krisenhaften Kapitalismus das Scheitern der totalitären Staatsmodelle Faschismus und des Kommunismus sowie die Materialschlachten Weltkriege den neuen Stoff für negative Utopien . Das scheinbare Abdanken der menschlichen Vernunft Verlauf der technischen Revolutionen lässt wenig Raum die soziale Utopie übrig bleiben wahnhaft spukhaft Fantasiegebilde jenseits aller Utopie ( postmoderne Fantasy-Literatur ).

Rückblickend kann man sagen dass sich in den utopischen Gedankengebäuden eines zukunftsorientierten Intellektualismus die Zeitbezogenheit und die standesabhängigen Beschränkungen der widerspiegeln als etwa deren überzeitliche Dauerhaftigkeit und Abgebildet wird das Spezifische der Geist der Epoche in dem sich das Allgemeinmenschliche konkretisiert. der große Fernblick nicht die hellsichtigen Prognosen Bestand es sind die augenblicksbezogenen Wünsche und die die utopischen Vorstellungen vorantreiben.

Utopia Sonnenstaat Neu-Atlantis

Die als klassisch zu bezeichnenden berühmten der modernen utopischen Literatur sind neben Thomas Morus Utopia (1516) Tommaso Campanella Der Sonnenstaat (1623) und Francis Bacon Neu-Atlantis (1626).

Abgrenzung

Zu unterscheiden sind eine eher theoretisch utopische Literatur die letztlich in ein Modell utopischen Sozialismus mündet und die romanhafte utopische Literatur im Science-Fiction endet.

Beispiele (Utopien)

Siehe auch: Zukunftsliteratur Entwicklung der Science-Fiction

Weblinks

  • Politeia (Platon) Textauszug in Gutenberg-Spiegel



Bücher zum Thema Utopische Literatur

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Utopische_Literatur.html">Utopische Literatur </a>