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Valerian I.


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Valerian I. (Imperator Caesar Publius Licinius Valerianus Pius Invictus Augustus)

(* um 200 an unbekanntem Ort) im Oktober 253 nach dem Tod des Kaisers Gaius Trebonianus Gallus und seines Rivalen Aemilianus von seinen zum Imperator ausgerufen. Er regierte gemeinsam mit Sohn Gallienus .

Regierungszeit

Während Valerians Regierungszeit wurden praktisch alle des Römischen Reiches von feindlichen Armeen bedroht. Norden übertrug Valerian die Kriegsführung seinem Sohn Gallienus ; er selbst konzentrierte sich auf die der Goten und der Perser an den Ostgrenzen des Reiches. Sein war die Wiedergewinnung Syriens wo mehrere bedeutende Städte darunter Antiochia während der persischen Invasion unter Schapur I. geplündert worden waren. Eine seiner ersten war die Niederwerfung des Aufstandes unter Uranius Antoninus dem Priesterkönig von Emesa der den persischen Angriff auf seine zurückgeschlagen und sich unter dem Eindruck dieses zum Kaiser proklamiert hatte. In den folgenden führte Valerian verschiedene Feldzüge gegen die Perser über deren genauen Verlauf wenig bekannt Auf den Münzen des Jahres 257 wurde eines Sieges gedacht der immerhin ihm den Titel Erneuerer der Welt einzutragen. Kurz darauf verließ den Kaiser Kriegsglück. Seine Armee wurde bei Edessa im Frühsommer 260 vernichtend geschlagen. Der Kaiser versuchte seine durch Verhandlungen zu retten und war so der Forderung des Sassaniden Schapur I. nachzukommen und persönlich vor ihm zu Schapur I. ließ ihn und die gesamte Delegation Ketten legen. Valerian kam nie mehr aus Gefangenschaft frei und fristete den Rest seines unter den demütigendsten Bedingungen als Sklave des Herrschers. Die Gefangennahme des Kaisers eine nie und niemals danach übertroffene schmachvolle Behandlung für Kaiser in der römischen Geschichte wurde von Schapur I. in seinem berühmten Tatenbericht (eine Felsinschrift bei Naqs-i Rustam) festgehalten. er schließlich starb (um 263 das genaue ist unbekannt) wurde ihm die Haut abgezogen. färbten die Perser mit Zinnober und hängten sie in einem Tempel unverhohlene Warnung an Rom auf (cf. Lactantius De Mort. Pers. 5). Für frühchristliche war des Kaisers schmachvolles Ende eine beispielhafte Gottes für die Vergehen Valerians gegen die Christen die er in den Jahren 257 und 258 verfolgen ließ.

Literatur

  • Chris Scarre Die Römischen Kaiser. Herrscher Augustus bis Konstantin. Augsburg 1998 S. 173-174. auch: Liste der römischen Kaiser

An Online Encyclopedia of Roman Emperors [1]

Vorgänger:
Trebonianus Gallus ( 251 - 253 ) - Aemilianus ( 253 ) - Volusianus ( 251 - 253 )
Liste der römischen Kaiser
Nachfolger:
Gallienus ( 253 - 268 )



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