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Van Morrison


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George Ivan Morrison (* 31. August 1945 in Belfast Nordirland ) besser bekannt als Van Morrison ist einer der bedeutendsten irischen Rocksänger Songschreiber.

Inhaltsverzeichnis

Die 1960er Jahre

Morrison wurde bekannt als Gründer und der Rockband Them die eine Reihe von Hits u.a. Gloria und "Here comes the night". Nachdem bei "Them" ausgeschieden war bot ihm der Manager Bert Berns aus New York die Möglichkeit einer Solokarriere . Mit Studiomusikern nahm Morrison 1967 ein auf das mit Brown-eyed girl tatsächlich einen Hit enthielt. Als jedoch Berns unvermittelt an Herzinfarkt starb musste Morrison die Plattenfirma wechseln. erhob er schwere Vorwürfe gegen Berns und noch 25 Jahre später über die Haie Musikbusiness. Innerhalb von drei Tagen nahm er Jazzmusikern das Album auf das bis heute geblieben ist: Astral Weeks . Eine unvergleichliche Melange von Folk- Rock- Jazz -Einflüssen bestimmt dieses Album das zwar Kultstatus sich jedoch nicht besonders gut verkaufte. Auf nachfolgenden Platte ist mit dem Titelsong ein Klassiker enthalten: Moondance . Über drei Jahrzehnte hinweg hat Van diesen Song in unzähligen Konzerten gespielt und immer wieder in neuen Arrangements gebracht.

Die 1970er Jahre

Nun wandte sich Morrison wieder den Melodien zu und konnte mit Domino vom Album His Band and the Street Choir tatsächlich einen mittleren Hit verbuchen. Inzwischen er sich mit seiner Familie in Woodstock New York angesiedelt wahrscheinlich um Bob Dylan nahe zu sein der jedoch Distanz Morrison hielt. Die ländliche Atmosphare schlug sich Country-orientierten Album Tupelo honey nieder. Allerdings zerbrach 1973 seine Ehe sich in der Platte Saint Dominic's Preview bereits bemerkbar machte. Hard Nose the Highway gilt als schwächeres Werk aber hier Morrison bereits das "Caledonia Soul Orchestra" ein Rockgruppe mit Streicherbegleitung die 1973 eine sensationelle durch die USA und Europa machte. Ein aus dem Londoner Rainbow Theatre wurde zum Mal in der Rockgeschichte simultan im Fernsehen im Radio übertragen; das Konzertalbum It's Too Late to Stop Now gilt bis heute als eines der Livealben überhaupt da es technisch wie musikalisch ist. Überdies wurden nur minimale Eingriffe vorgenommen nicht wie allerseits im Studio nachgebessert oder Nach einem längeren Aufenthalt in den USA Van Morrison in seine Heimat Irland zurück sich auf der sehr verhaltenen Platte Veedon Fleece bemerkbar machte. Hier dominiert eine "keltisch-irische"

Aber Morrison war etwas ausgebrannt und drei Jahre lang Pause unterbrochen nur von Auftritten. So beteiligte er sich 1976 am von The Band im Winterland Ballroom San Francisco mit fulminanten Auftritt einem der Höhepunkte des Konzertfilms The Last Waltz . Dort kam er in Kontakt mit John alias Mac Rebennack und nahm mit A Period of Transition auf. Diese Platte stieß jedoch auf Resonanz. Auch das nächste Werk Wavelength wurde von der Kritik sehr unterschiedlich Neben der Fixierung auf Amerika dominieren hier Rhythmen denn offensichtlich wollte Morrison mit einigen den Verkauf seiner Platten steigern. Zum Ende Jahrzehnts erschien dann ein Meisterwerk: Into the music wieder geprägt von einer irischen Stimmung mit einem ganz eigenen Stil.

Die 1980er Jahre

Nach dem großen Erfolg von Into the music war die nächste Platte Common one eher eine Enttäuschung weil die Songs vor sich hinplätscherten. Immerhin enthielt sie das Stück Summertime in England welches erst in den Konzerten richtig aufblühte und über Jahre hinweg einem Höhepunkt wurde. Dafür entschädigte Beautiful vision voll und ganz. Seit den frühen hatte Van Morrison kein so stimmiges Album Wie etwa Beggars Banquet von den Rolling Stones wirkte die Platte eher als Gesamtwerk dass jedes Stück davon zum Klassiker geworden Immerhin gehörten die songs Vanlose stairway Northern muse (solid ground) und Cleaning windows in den folgenden Jahrzehnten zu den Stücken in den Konzerten. Ein Konzertauftritt in Fernsehsendung Rockpalast (4. April 1982 ) der vom WDR im Fernsehen und Radio gleichzeitig aus der Gruga-Halle Essen übertragen zeigte Van Morrison in Höchstform und machte europaweit bekannter.

Die Stimmung von Beautiful vision nahm Morrison auf der Platte Inarticulate speech of the heart wieder auf ohne noch einmal den zu erreichen. Durch einige Instrumentals ging das zu sehr in die New Age -Ecke. Für Verwirrung sorgte eine Widmung der an L. Ron Hubbard den Begründer der Scientology -Bewegung. Verhaltener präsentierte sich A sense of wonder . Wieder mehr irisch-keltisch angehaucht enthielt die einen Song in dem Van Morrison Gedicht The price of experience von William Blake rezitierte Let the slave . Dann folgte eine Platte die zu absoluten Favoriten der Fans gehört: No guru no method no teacher . Sie enthält zwar keinen wirklichen Ohrwurm bringt aber eine ganz eigenartige verhaltene zum Ausdruck. Nach dem Erscheinen dieser Platte Van Morrison auch mit Big Bands auf mit der Denmark Radio Big Band der Big Band und schließlich auf dem Montreux Jazz Festival dem Dallas Jazz Orchestra. dieser Konzerte fanden ein sehr positives Echo bei anderen die eher statischen Arrangements bemängelt

Nach der unspektakulären Platte Poetic Champions Compose folgte eine sehr erfolgreiche Kooperation mit irischen Folkband Chieftains mit denen Van Morrison Fersehshow aufgezeichnet hatte. Man beschloss ein Album irischen Traditionals aufzunehmen ( Irish Heartbeat auf der auch zwei Morrison-Kompositionen in traditionellen Arrangement zu hören sind) und auf zu gehen. Gegen Ende einer Konzertreise durch kam es jedoch zu so starken Spannungen das Projekt endete. Der Kontakt blieb trtzdem wie weitere einzelne Aufnahmen mit den Chieftains

Am Ende des Jahrzehnts legte Van mit Avalon Sunset ein Meisterwerk vor auf dem christlich Songs in meditativ-ruhiger Stimmung teilweise mit schönen von Fiachra Trench enthalten sind. Das Duett Whenever God shines his light on me mit Cliff Richard konnte sich in Großbritannien sogar in Charts platzieren.

Die 1990er Jahre

Um die Wende zu den 1990 gab Van Morrison meist auch packende Konzerte einer exzellenten Begleitband. Einer seiner grandiosen Auftritte im Juli 1990 beim Montreux Jazz Festival schweizerischen Radio DRS mitgeschnitten und erschien auf Raubpressung Live in Montreux . Morrison bot nicht nur einen Querschnitt künstlerischen Entwicklung seit den 1060er Jahren sondern seine Songs auch neue und musizierte häufig einer ungeheueren Spielfreude. Obwohl er stets bestritt Ruhm als Musiker interessiert zu sein nahm doch zusammen mit vielen Musikerkollegen an einem Großereignis teil das Roger Waters der ehemalige musikalische Kopf von Pink im Juli 1990 auf dem Potsdamer Platz in Berlin eine Aufführung von The Wall in Anspielung auf den Fall der zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR.

Musikalisch erschienen die 1990er Jahre in Musikerkarriere als wechselhaft. Neben guten Alben ( Enlightenment und vor allem dem exzellenten The Healing Game ) zeigten sich auch Schwächen und Längen Morrison seine spirituelle Phase verließ. Auf dem Too Long in Exile (1993) wandte er sich sehr stark Blues zu und spielte seinen größten Hit Gloria aus den 1960er Jahren zusammen mit Idol John Lee Hooker neu ein.

Gewisse Ermüdungserscheinungen zeigten sich zu dieser als Van Morrison den jungen Sänger Brian für Plattenaufnahmen und Tourneen engagierte und ihn Songs auf der Bühne singen ließ. Das Großbritannien gefeierte Album Days Like This dessen Titelsong zur Hymne der irischen Friedensbewegung erklärt wurde war von einer überaus Stimmung getragen die ganz im Gegensatz zu viel beachteten romantischen Liaison mit dem Model Rocca stand. Seine Konzerte verstand Morrison in Zeit als "Jazz and Soul Revue" bei er mit einer großen Besetzung teils sehr Songs und Medleys darbot. Die Konzerte konnten zu zweieinhalb Stunden andauern.

Aus einer offenbar werdenden künstlerischen Krise Van Morrison zu entkommen indem er sich seine Wurzeln besann und verschiedene thematisch stimmige aufnahm: How Long Has This Been Going On enthielt Jazz-Standards Tell Me Something war den Werken des Jazzkomponisten Mose gewidmet auf der Liveplatte The Skiffle Sessions musizierte Van Moorison mit Lonnie Donegan bot die Musik dar welche alle britischen der 1960er Jahre tief greifend beeinflusst hatte. nahm Morrison eine Duettplatte mit der Countrysängerin Gail Lewis der Schwester von Jerry Lee Lewis auf: You Win Again mit Standards der Country-Musik. Eine von Sängerin öffentlich behauptete Liaison führte nach einer zum Bruch und zog Prozesse nach sich.

In den 1990er Jahren erhielt Van viele Ehrungen blieb aber seinem Image treu er als erster Rockkünstler nicht persönlich zur in die Rock'n'Roll Hall of Fame erschien.

Die Jahre seit 2000

Nicht nur die von der Country-Musik beeinflusste Platte You Win Again löste bei Fans und Kritikern Kontroversen sondern auch die beiden folgenden Alben Down The Road und What's Wrong With This Picture wurden höchst unterschiedlich beurteilt. Es besteht Einigung darüber ob sie als Dokumente eines musikalischen Reifeprozesses anzusehen sind oder lediglich allseits Klischees reproduzieren. Obwohl Van Morrison mit seiner inzwischen recht vermögend geworden ist ist er wie vor ständig auf Tournee in Europa und den Vereinigten Staaten. Allerdings legt inzwischen größere Pausen zwischen den Konzerten ein spielt häufig ein 90-Minuten-Standard-Set.

Unzweifelhaft gehört Van Morrison zu den aber auch einflussreichsten Musikerpersönlichkeiten des Rockmusik. Er seinen eigenen Weg gegangen und macht bis Musik die unbeeinflusst geblieben ist von klanglichen und vorgefertigten Bühnenshows. Die Musikkritik ist sich einig dass er zu den bedeutendsten Musikern werden muss die Irland je hervor gebracht

Diskografie

  1. Blowin' Your Mind ( 1967 )
  2. Astral Weeks ( 1968 )
  3. Moondance ( 1970 )
  4. His Band and the Street Choir ( 1970 )
  5. Tupelo Honey ( 1971 )
  6. Saint Dominic's Preview ( 1972 )
  7. Hard Nose the Highway ( 1973 )
  8. It's Too Late to Stop Now ( 1974 )
  9. Veedon Fleece ( 1974 )
  10. Stiff Upper Lip ( 1975 )
  11. A Period of Transition ( 1977 )
  12. Wavelength ( 1978 )
  13. Into the Music ( 1979 )
  14. Common One ( 1980 )
  15. Beautiful Vision ( 1982 )
  16. Inarticulate Speech of the Heart ( 1983 )
  17. A Sense of Wonder ( 1985 )
  18. No Guru No Method No Teacher ( 1986 )
  19. Poetic Champions Compose ( 1987 )
  20. Irish Heartbeat ( 1988 )
  21. Avalon Sunset ( 1989 )
  22. Enlightenment ( 1990 )
  23. Hymns to the Silence ( 1991 )
  24. Too Long in Exile ( 1993 )
  25. A Night in San Francisco ( 1994 )
  26. Days Like This ( 1995 )
  27. How Long Has This Been Going On 1996 )
  28. Tell Me Something: The Songs of Mose ( 1996 )
  29. The Healing Game ( 1997 )
  30. Back On Top ( 1999 )
  31. The Skiffle Sessions - Live In Belfast ( 2000 ; mit Lonnie Donegan)
  32. You Win Again ( 2000 )
  33. Down The Road ( 2002 )
  34. What's Wrong With This Picture ( 2003 )

Literatur [englisch falls nicht anders angegeben]:

  • Ritchie Yorke:
  • Howard A. DeWitt: The mystic's music. 1983.
  • Steve Turner: Van Morrison. Too late stop now. London 1993.
  • John Collis: Van Morrison. Inarticulate Speech the heart. London 1996.
  • Brian Hinton: Celtic crossroads. The art Van Morrison.
  • Clinton Heylin: Can you feel the Van Morrison: A new biography. London 2002.

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[1] : erschöpfende Informationen über Van Morrison [2] : Neuigkeiten und Fanzeitschrift ebenfalls unerlässliche Sammlung Fakten



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