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Venus (Mythologie)


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Venus ursprünglich eine latinische Göttin der Vegetation des Frühlings und als solche von Gärtnern und verehrt später als Göttin der Liebe mit griechischen Aphrodite identifiziert deren Kultus von Sizilien besonders vom Berg Eryx nach Italien gedrungen war. Sie gelangte zu besonderer als Göttin des latinischen Bundes und hatte als solche Heiligtümer in und Ardea. Die Sage dass Aeneas der Sohn von ihr und Anchises wurde dahin erweitert dass er nach der Trojas nach Latium auswanderte. In Rom hatte in alter Zeit besondere Verehrung als Murcia man später fälschlich die "Myrtenfreundin" (Myrtea) sehen als Cloacina Libitina (Göttin der Lust aber der Vergänglichkeit des Todes).

Die älteste historische Nachricht von einer der Venus als Aphrodite ist dass 217 v. Chr. nach der Schlacht am Trasimenischen See Geheiß der Sibyllinischen Bücher der Venus vom Eryx in Sizilien ein Tempel gelobt und dem Kapitol erbaut wurde.

Neben den mannigfachen dem griechischen Aphroditekult Formen der Verehrung die sie genoss hat besondere Bedeutung als Venus genetrix d. h. Stammmutter des römischen Volkes durch ihren Sohn Speziell das Geschlecht der Julier das seine von ihrem Enkel Julus dem Sohn des herleitete verehrte sie als Stammmutter; in diesem errichtete ihr Julius Cäsar als Venus genetrix auf dem von angelegten Forum 46 v. Chr. einen prächtigen Tempel bei dem alljährlich Spiele gefeiert wurden. Als Stammmutter des ganzen Volkes war ihr neben der Roma von Hadrian der 135 n. Chr. vollendete herrliche Doppeltempel in Nähe des Kolosseums (später templum Urbis genannt) geweiht der nur noch in Ruinen vorhanden ist.

Geheiligt war der Venus der 1. April wo sie von den römischen Matronen der Fortuna Virilis der Göttin des Glücks Frauen bei den Männern und der Concordia Venus Verticordia (Wenderin der weiblichen Herzen zu und Sitte) verehrt wurde. Von geringerer Bedeutung der Kult der Venus Obsequens (der Willfährigen) (Göttin der Buhlerinnen) u. a. Auch in stand wohl infolge griechischer Einflüsse der Kult Venus in hohem Ansehen; dahin gehört die Fisica (Stadtgöttin von Pompeji ).

Aus: Meyers Konversationslexikon 4. Auflage 1888/89

siehe auch: Römische Mythologie



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