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Vernunft


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Vernunft gilt als die höchste geistige Fähigkeit des Menschen . Die Vernunft steht über dem Verstand .

Ansätze zum Verständnis von Vernunft

Nach Immanuel Kant ist Vernunft "das Vermögen der Einheit der Verstandesregeln unter Prinzipien " ( Kritik der reinen Vernunft 2. Aufl. S. 359).

Nach Georg Wilhelm Friedrich Hegel ist Vernunft hingegen "die Gewissheit des Bewusstseins alle Realität zu sein." (Phänomenologie des Geistes Erstausgabe S. 164).

An der unterschiedlichen Erklärung beider Philosophen wird ein unterschiedlicher erkenntnistheoretischer Ansatz deutlich. den Idealisten Hegel bedeutet Vernunft alle Realität weil es eine materielle Außenwelt für ihn gar nicht gibt. Alles Geist . Für Kant hingegen war es wichtig prüfen wo die Grenzen der Möglichkeiten der reinen Vernunft liegen. Dieser Prüfung unterzog er sich in der Kritik der reinen Vernunft . Danach liefert die Vernunft sehr wohl aber eben nicht alle Realität.

Im 20.Jahrhundert wurde die Vernunftkritik angesichts Schrecken der Industrialisierung ( Shoa Imperialismus Umweltzerstörung...) wieder verstärkt hervorgebracht. V.a. von Frankfurter Schule und von FeministInnen . Der Kern der Argumentation ist dass der theoretischen Ausblendung der von der Vernunft erfassbaren Aspekte eine praktische Vernichtung verbunden ist. Aufklärung sei ein männliches europäisches Projekt das nur durch die Unterdrückung der anderen Seite konnte. Das Andere der Vernunft stellen Frauen die innere und die äußere Natur des Menschen dar.

Siehe auch

Geist Erkenntnistheorie

Literatur

  • (zur Vernunftkritik) Daniel Kulla: Warum schlug Marek seinen Kopf gegen die Löhrbach 2001 ISBN 3922708439



Bücher zum Thema Vernunft

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