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Vertrag von Saint-Germain


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Der Vertrag von St. Germain regelte nach dem 1. Weltkrieg die Bedingungen für Österreich . Er wurde am 10. September 1919 in St. Germain-en-Laye unterzeichnet und ist der Pariser Vorortverträge die den Ersten Weltkrieg formal beendeten.

Im Mai 1919 reiste die österreichische Friedensdelegation nach St. Eine direkte Teilname an den Gesprächen wurde nicht ermöglicht lediglich schriftliche Vorschläge konnten unterbreitet Österreich wurde mit Deutschland die Alleinschuld am zugewiesen.

Bestimmungen des Friedensvertrages von St. Germain:

  • Die deutschsprachigen Gebiete Böhmen Mähren und einige Niederösterreichs gehen an die Tschechoslowakei verloren.
  • Der deutschsprachige Teil Südtirols und das Kanaltal an Italien.
  • Teile der Untersteiermark und das Kärntner Mießtal an das Königreich der Serben Kroaten und
  • Westungarn (heutige Burgenland) bleibt bei Österreich und den Namen Burgenland (kommt von den Grenzbezirken Eisenburg Ödenburg und Pressburg)
  • Der Staatsname Deutschösterreich muss in Österreich umgewandelt
  • Der Anschluss an Deutschland wird untersagt
  • Österreich wird zu Wiedergutmachungsleistungen verpflichtet.
  • Eine allgemeine Wehrpflicht wird verboten.

Der Vertrag von St. Germain trat 16. Juli 1920 förmlich in Kraft.

  

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