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Vertrag von Tordesillas


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Der Vertrag von Tordesillas kam 1494 auf Betreiben von Papst Alexander VI. zwischen den damals vorherrschenden Seemächten Portugal und Spanien zustande. Er sollte eine bewaffnete Konfrontation diesen beiden damals bedeutendsten katholischen Mächten verhindern indem er die Welt eine portugiesische und eine spanische Hälfte aufteilte.

Portugal wollte damit die Kontrolle des nach Indien entlang der afrikanischen Küste behalten während Spanien die Kontrolle über die erst kürzlich Christoph Columbus entdeckten Länder im Westen (das für gehaltene Amerika) sichern wollte. Es wurde in der Küstenlinie Südamerikas eine Linie im Atlantik Nord- zum Südpol entsprechend etwa dem 56. festgelegt die es den Portugiesen später erlaubte östlich dieser Linie gelegenen Gebiete Brasiliens zu kolonisieren. Der Vertrag wurde am 7. Juni abgeschlossen am 2. Juli von Spanien und am 5. September von Portugal ratifiziert.

1750 wurde die inzwischen durch die Realitäten gegenstandslos geworden Demarkationslinie durch einen neuen Vertrag



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