Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 20. Oktober 2019 

Vertrag von Verdun


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Vertrag von Verdun wurde 843 zwischen den drei Enkeln Karls des Großen geschlossen. Ergebnis der Verhandlungen welche nicht Vertragstext niedergeschrieben wurden (bzw. vermisst werden) war Teilung der Macht im Fränkischen Reich (Karolingerreich) und verlief zur kompletten Teilung Reichs in drei Teile.

  1. Westfranken wurde von Karl II. dem Kahlen regiert
  2. Ostfranken wurde von Ludwig II. der Deutsche regiert
  3. Mittelreich wurde von Lothar I. regiert und er erhielt die Kaiserwürde

Diese Dreiteilung hatte jedoch nur kurzen Bereits 855 wurde das Mittelreich aufgeteilt ( Prümer Teilung ) und erneut 870 im Vertrag von Mersen.

Nominell und ideell wurde bei der die Reichseinheit gewahrt. Nominell durch das "Bemühen eine gemeinsame Politik" ideell durch die Brüdergemeinschaft. Reich wurde immer noch in seinem Umfang gemeinsames karolingisches Herrschaftsgebiet angesehen. Primär ist die nicht als Reichsteilung sondern als Herrschaftsteilung innerhalb Königsfamilie zu betrachten. Zu einer dauerhaften Wiedervereinigung Reichsteile ist es jedoch nicht mehr gekommen.

Dem Vertrag gingen langandauernde von gegenseitigem begleitete Verhandlungen voraus. Die Teilung wurde unter Gesichtspunkt der Gleichwertigkeit der geographisch-politischen Lage und wirtschaftlichen Ertrages getroffen.

In den "Annales Bertiniani" heißt es bezug auf den Vertrag von Verdun: "Karl sich zur Zusammenkunft mit den Brüdern und sie in Verdun. Hier erhielt Ludwig nachdem Teilung ausgeführt war alles jenseits des Rheins diesseits die Städte und Gaue von Speier Worms und Mainz ; Lothar das Land zwischen Rhein und bis zu ihrer Mündung und dann das um Cambrai den Hennegau das Lomensische (zwischen und Sombre) und Castricische (südlich davon) Gebiet die Grafschaften links der Maas und weiter bis zum Einfluß der in die Rhone und der Rhone entlang bis zum mit den Grafschaften links der Maas und bis zum Einfluß der Saone in die und der Rhone entlang bis zum Meer den Grafschaften auf beiden Seiten. Außerhalb dieser erhielt er bloß Arras durch die Güte seines Bruders Karl. Rest bis Spanien fiel Karl zu. Und sie gegenseitige Eide geschworen schied man zuletzt

In den "Annales Fuldenses" heißt es: von den Edlen das Reich aufgenommen und drei Teile geteilt war kamen in Verdun Gallien die drei Könige im August zusammen teilten das Reich: Ludwig erhielt den östlichen Karl den westlichen Lothar als der älteste dazwischen gelegenen Anteil. Als sie so Frieden und durch Eidschwur bekräftigt hatten zogen sie um jeder seinen Teil zu sichern und ordnen. Karl der Anspruch auf Aquitanien erhob da es von Rechts wegen seinem Reiche gehöre wurde seinem Neffen Pippin lästig indem er ihn durch zahlreiche heimsuchte öfters aber große Verluste im eigenen erlitt."

Der Vertrag von Verdun besiegelte dass Staatsidee der im Kaiser gipfelnden Reichseinheit endgültig war.

Die Unterzeichnung des Vertrages von Verdun als eigentlicher Geburtszeitpunkt für die Entstehung von und Deutschland die sich aus dem Ost- Westfränkischen Reich entwickelten.



Bücher zum Thema Vertrag von Verdun

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Vertrag_von_Verdun.html">Vertrag von Verdun </a>