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Vesta (Mythologie)


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Vesta war eine Göttin der altitalischen insbesondere römischen Religion . Sie war die keusche Hüterin des Feuers als Göttin von Heim und Herd ihrer Rolle vergleichbar mit der Göttin Hestia in der griechischen Religion . Neben der Verehrung auf dem Herd Hauses hatte sie noch einen besonderen Staatskultus.

Inhaltsverzeichnis

Ursprung des Vestakults

Die Göttin Vesta wurde in Rom nach der Legende durch den König Numa Pompilius aus Lavinium eingeführt (wohin angeblich Aeneas das heilige Herdfeuer und die Penaten Troja gebracht haben soll). Sie war eine römischen Ursprungs. Einige Autoren vertreten den Standpunkt sie sich von sabinischen Kulten herleitet.

Wie in der römischen Religion üblich es kaum mythologische Erzählungen über die Göttin. und Neptun hielten um ihre Hand an sie lehnte beide Male ab und bewahrte Jungfräulichkeit deren Symbol das ewig brennende Licht ihrem Tempel ist.

Eine ihrer Priesterinnen war Rhea Silvia die von Mars die Zwillinge Romulus und Remus empfing die nach der Sage später Rom gegründet haben.

Tempel der Vesta

Der Tempel der Vesta ( lateinisch aedes Vestae ) befand sich in Rom auf dem Forum Romanum . Er geht nach der Überlieferung auf zurück und hat eine charakteristische runde Bauform es auch bei einem weiteren Tempel unterhalb Aventin -Hügels auf dem Forum Boarium gibt bei aber unklar ist ob er der Vesta war (er wird auch als "Tempio della Fortuna Virile" bezeichnet).

In dem Tempel brannte das heilige des römischen Reiches das von den jungfräulichen der Göttin den Vestalinnen unterhalten wurde. Jedes wurde das Feuer am 1. März erneuert; erlosch es von selbst so dies als großes Unglück für den Staat die schuldige Vestalin wurde vom Pontifex gegeißelt; neu entzündet durfte es nur durch Brennspiegel oder durch Bohren eines Holzstücks einem fruchttragenden Baum.

Wie am Hausherd die Laren und Penaten befanden sich im Vestatempel die Penaten Staats und ähnlich wie dort wurde auf Tempelherd täglich ein Speiseopfer dargebracht einfachste Nahrungsmittel einfachem Tongeschirr. Die täglichen Reinigungen durften nur fließendem Wasser vollführt werden das die Vestalinnen dem Quell der Egeria in Krügen auf dem Kopf herbeitrugen.

Die Vestalinnen

Die Vestalinnen ( virgines Vestales ) die als Kinder in den Dienst Göttin traten hatten 30 Jahre strenger Keuschheit Wenn eine Vestalin ihr Gelübde vor Ablauf 30 Jahre brach so war sie dazu auf dem Campus Sceleris (dem "Feld der lebendig begraben zu werden. Dies geschah vielleicht mit Rhea Silvia .

Die Vestalinnen trugen ein spezielles Gewand Tunica ) ein einfaches Kleidungsstück das sie sowohl Tempel als auch im Alltag trugen. (In war sonst eine unterschiedliche Haus- und Straßenkleidung Die Bezeichnung Weste leitet sich von ihrem Namen ab Vestaglia). Die Vestalinnen lebten im Atrium Vestae neben dem Tempel.

Kult der Vesta in Rom

Der Tempel war bis auf einen den Vestalinnen zugänglichen Raum in dem sich Palladium mit anderen geheimen Heiligtümern befand am jedem zugänglich; nur nachts war der Zutritt untersagt. Als Göttin des heiligen Herdfeuers der Häuser und der ganzen Stadt war Vesta die Göttin jedes Opferfeuers daher wurde sie Janus bei jedem Gottesdienst mit verehrt und wie jener zuerst wurde sie zuletzt genannt. Ein eigenes Fest Vestalia wurde für die Göttin am 9. Juni und den folgenden Tagen bis zum Juni gefeiert; die Matronen der Stadt wallfahrteten barfüßig zu ihrem Tempel um den Segen Göttin für den Haushalt zu erflehen und ihr in einfachen Schüsseln Speiseopfer dar und Erinnerung an die Zeit wo der Herd auch zum Backen des Brots diente hielten und Bäcker Feiertag wurden die Mühlen bekränzt den Müllereseln Kränze und Brote umgehängt. Am Tag der Vestalien war zum einzigen Mal Jahr das Allerheiligste des Tempels ( penus Vestae ) geöffnet.

Der Kult der Vesta bestand bis die letzten Zeiten des Heidentums; erst 382 n. Chr. hob ihn Kaiser Gratian auf (andere Quellen nennen das Jahr 394 ). Gab es auch in den Tempeln Bild der Göttin so fehlte es doch späteren Rom daran nicht; wie die griechische wurde sie bald stehend bald sitzend dargestellt bekleidet und verschleiert mit den Attributen der der Fackel des Zepters und des Palladiums.

Siehe auch: Hestia (Mythologie) (griechische Göttin).



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