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Victoriafälle


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Naturdenkmal: grenzüberschreitend; Nationalpark Mosi-Oa-Tunya 68 6 km² der angrenzende km² große Victoria Falls National Park ; im Februar und März größter "Wasservorhang" Welt mit einer Breite von 1708m und von 99 m höchste Wassermenge 545 Mio. je Minute niedrigste 10 Mio. Liter je der Wassernebel steigt bis zu 500 m die Luft; am 16.11.1855 David Livingstone als Europäer an den Wasserfällen; seit 1934 unter gestellt seit 1972 als Nationalpark ausgewiesen.

Victoriafälle

Kontinent: Afrika

Land: Sambia / Simbabwe

Ort: im Verlauf des Sambesi-Flusses nahe Livingstone der Südgrenze von Sambia mit Zimbabwe

Ernennung: 1989

Bedeutung: einer der beeindruckendsten Wasserfälle der Welt Beispiel für die Prozesse der Erosion durch

Victoriafälle

Stolperstein auf Gottes Wegen

Nach den Ideen des Missionars und David Livingstone sollte der Sambesi "Gottes Weg" die Christianisierung des inneren südlichen Afrika werden. Victoriafälle erwiesen sich jedoch als unüberwindbares Hindernis sie den dort gemächlich verlaufenden oberen Sambesi seinem Unterlauf trennen. Gewaltige Wassermassen stürzen sich dieser Stelle des Flusslaufs unaufhörlich in die Die schmale Schlucht in die sie sich hat nur einen Ausgang in einen engen der über einige Kilometer einem Zickzackkurs folgt. ist der Beginn des mittleren Sambesi der bis zum Cabora-Bassa-Staudamm in Moçambique erstreckt und zahlreiche weitere Schluchten durchquert. Doch nicht immer sich die Fälle von ihrer rauen Seite. Niedrigwasser - wie es besonders in Dürrejahren wieder vorkommt - bleibt im September und von der sonst tobenden Wassermenge nur ein Rinnsal übrig.

Als Livingstone die Wasserfälle - von Einheimischen "mosi-oa-tunya" ("Rauch der donnert") genannt - sah "taufte" er sie aus Treue zum Königshaus "Falls of Victoria". Was den englischen damals als er sich den Fällen mit Kanu langsam näherte so erstaunt hat hat bis heute nicht geändert. Es scheint als der Sambesi in einer Wolke von feinster plötzlich in der Erde. Diese Gischtwolke ist anhaltenden Regenfällen bereits aus einer Entfernung von Kilometern auszumachen und je näher man herankommt größer wird das Getöse der reißenden Fluten. Entstehung der Fälle war dem Wissenschaftler Livingstone klar: "(...) die Fälle entstehen einfach dadurch vom linken zum rechten Ufer des Sambesi Spalte im harten Basalt entsteht."

Das in Ost-West- und in Nord-Süd-Richtung Kluftsystem das mit weicherem Material aus Sandstein Widerstandsfähigkeit gefüllt ist verursacht eine fortlaufende Wanderung Fälle in nördliche Richtung. Die von Ost West verlaufenden Klüfte weisen etwas weicheres Material so dass sie die Hauptleitlinien der Flusserosion Entlang der widerstandsfähigeren von Nord nach West Klüfte erfolgt jeweils der Durchbruch des Flusses. diese Kenntnis lässt sich auch die zukünftige der Fälle voraussagen.

Nach der Ernennung zum Weltnaturerbe traten Konflikte hinsichtlich der möglichen Nutzung des hydroelektrischen des Sambesi auf. Die Erschließung des Flusses Energiequelle ist da er hier die Grenze Nachbarland Zimbabwe bildet für beide Anliegerstaaten von Bedeutung. So plant die Sambesi River Authority der Fälle den Bau eines weiteren Staudamms der Batoka-Schlucht. Dies wäre neben dem Kariba-Staudamm dem Cabora-Bassa-Staubecken das dritte große Stauprojekt am Von Naturschützern wurde warnend auf die einmalige und Fauna in der bisher ungestörten Schlucht Mit dem Aufstauen des Flusses so nahe den Fällen befürchtet man neben dem Verlust einmaliger Naturlandschaft auch Veränderungen der reizvollen Schluchten der Fälle und Einbußen im erträglichen Tourismusgeschäft.

Trotz dieser gigantischen Staudammprojekte lockt "Gottes nach wie vor eine zunehmende Zahl abenteuerlustiger in das südliche Afrika die sich zu Schlauchbootfahrten aufmachen bei denen auf 120 Flusskilometern hautnahe Auseinandersetzung mit dem teilweise ungebändigten Element gesucht wird.



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