Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 19. September 2019 

Video-CD


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

VideoCD oder VCD ist ein Standard für das Speichern von Videodaten auf einer Compact Disc um sie auf speziellen Wiedergabegeräten (VCD-Playern und den meisten DVD -Playern) in Verbindung mit einem Fernsehgerät oder Personal Computern abzuspielen.

Der VCD-Standard wurde 1993 von einem Konsortium japanischer Elektronik-Hersteller verabredet im so genannten White Book festgehalten und zu den offiziellen CD-Formaten die das Compact-Disc -Logo tragen dürfen -- in diesem Fall Compact Disc Digital Video . Er beschreibt das Abspeichern von Videodaten dem MPEG-1 -Standard auf einer Standard-CD. Die im Standard Auflösung beträgt für PAL 352 × 288 Bildpunkte mit 25 pro Sekunde für NTSC 352 × 240 Bildpunkte mit 29 oder 23 976 Bildern pro Sekunde. Das ist 4:3 16:9 ist nicht vorgesehen. Die Bitrate muss maximal 1.151.929 bit/s für die Bilddaten genau 224.000 bit/s die Stereo-Tondaten (im MP2 -Format) und genau 1.411.200 bit/s für die Daten liegen. Letzteres entspricht der Bitrate von Audio-CDs ; somit ist die maximale Laufzeit identisch VCD-Player können dieselbe Laufwerksmechanik wie normale CD-Player Auf einer standardgemäßen Video CD muss eine für CD-i Player gespeichert sein da diese solche Software eingebaut haben. Diese Software kostet eine Minute Laufzeit.

Die Bildqualität entspricht ungefähr einem VHS -Video ist allerdings etwas schlechter als die professionell gefertigten VHS-Kassette. Teilweise sind auf Video-CDs Kompressionsartefakte und ruckartige Bewegungen zu erkennen. Die schwankt je nach der verwendeten Enkodier -Software und ihren Einstellungen kann aber ein Maximum nicht übersteigen. Dadurch und durch die Abspieldauer von ursprünglich nur gut 73 Minuten gut 79 Minuten) sind VCDs als Medium Spielfilme nur bedingt geeignet.

Bevor die VCDs in Europa und verbreitet waren waren sie schon in Asien populär; dort wurden auch viele VCD-Rekorder verkauft denen CD-R Rohlinge als VCD aufgenommen werden Gründe waren die geringen Preise für die und Medien sowie die Unempfindlichkeit gegenüber Luftfeuchtigkeit. geringen Kosten der VCD-Medien ließ die Piraterie diesem Bereich wuchern. Das ist vermutlich der dafür dass dieser Standard durch die Industrie den USA nie stark unterstützt wurde. Die spätere von wiederbeschreibbaren CD-Rs und billigen CD-Recordern hat zu einer Verbreitung der Video-CDs geführt zumal sie auch den meisten DVD-Spielern wiedergegeben werden können.

Der erweiterte Standard SVCD baut auf der MPEG-2 -Kompression auf und unterstützt variable Datenraten für erhöhte Bildqualität.

Durch das Aufkommen von DVD-Brennern für Massenmarkt wird die VCD auch für private mehr und mehr durch die DVD ersetzt. Diese hat für die asiatischen die meisten Vorteile der VCD. Dazu kommt erheblich bessere Bild- und Tonqualität sowie eine Abspieldauer.

Siehe auch: Laserdisk



Bücher zum Thema Video-CD

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Video-CD.html">Video-CD </a>