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Vierfeldertest


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Der Vierfeldertest ist ein relativ einfaches aber sehr statistisches Testverfahren.

Er dient dazu die Häufigkeit eines in zwei statistisch unabhängigen Gruppen zu vergleichen.

Ist die Gesamtzahl der Merkmalsträger N<30 einer der Erwartungswerte kleiner als 5 dann der exakte Fisher-Test durchgeführt. Ansonsten wird ein Chi-Quadrat-Test durchgeführt.

Beispiel: Man befragt 50 Frauen ( GRUPPE ob sie rauchen oder nicht. Dasselbe macht mit 50 Männern ( GRUPPE 2). Man das Ergebnis :

  • FRAUEN : 25 Raucher 25 Nichtraucher
  • MÄNNER : 30 Raucher 20 Nichtraucher

Führt man mit diesem Eregbnis einen durch bei einer Irrtumswahrscheinlichkeit von p = dann ergeben sich folgende Werte:

Erwartungswert E1 = 27.5 Erwartungswert E2 27.5 Erwartungswert E3 = 22.5 Erwartungswert E4 22.5 Probe 100- 100= 0=0? CHI-QUADRAT= 1.01010101010101 besteht bei P=0.05 kein signifikanter Unterschied .

Beispiel 2

  • Frauen: 250 Nichtraucher 250 Raucher
  • Männer: 300 Nichtraucher 200 Raucher

Erwartungswert E1 = 275 Erwartungswert E2 275 Erwartungswert E3 = 225 Erwartungswert E4 225 Probe 1000- 1000= 0=0? CHI-QUADRAT= 10.1010101010101

Hier besteht bei P=0.05 ein signifikanter Unterschied . Die Beispiele stammen von Benutzer:rho und copyrightfrei im Sinne von GNU .

Siehe auch: Statistische Tests

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