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Vincent d'Indy


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Paul Marie Théodore Vincent d'Indy (* 27. März 1851 in Paris ; † 2. Dezember 1931 in Paris) war ein französischer Komponist und Musiktheoretiker.

Leben

D'Indy entstammte einer alten Adelsfamilie aus Vivarais ( Ardèche ) und wuchs nach dem frühen Tod Mutter bei seiner Großmutter der strengen Gräfin d'Indy auf. Sein Onkel Wilfrid d'Indy (* Todesdatum unbekannt) selbst ein Amateurkomponist führte ihn die Musik heran. Vincent wurde Klavierschüler von Louis Diémer und Antoine François und studierte ab 1865 Harmonie bei Albert Nach dem deutsch-französischen Krieg 1870-71 in dem er tapfer bei Verteidigung von Paris kämpfte veröffentlichte er seine Kompositionen.

1872 begegnete durch die Vermittlung seines Henri Duparc erstmals César Franck und wurde bald darauf sein Schüler. machten ihn auch mit der deutschen Musik mit Wagner bekannt; und nach einem Besuch der Bayreuther Festspiele 1876 wo er den kompletten Ring des Nibelungen sah wurde d'Indy ein überzeugter Wagnerianer. heiratete er seine Cousine Isabelle de Pampelonne wurde Organist an St Leu-la-Forêt später dann Chorleiter Édouard Colonne. Viele Opernprojekte verfolgte er in Jahren doch einzig Axel beeinflusst von Wagners Parsifal floss später in seine Oper Fervaal (1889-95) ein.

1886 hatte er erste Erfolge mit Symphonie sur un chant montagnard français und der Oper Le chant de la cloche die einen Kompositionspreis der Stadt Paris Nach dem Tode von César Franck folgte d'Indy als Präsident der Société Nationale de Nach der Ablehnung seiner Reformideen für das Konservatorium gründete er 1894 mit Charles Bordes Alexandre Guilmant die Schola Cantorum deren Direktor er wurde. Seine Lehrziele veröffentlicht im vierbändigen Cours de composition musicale basierten auf dem Unterricht Francks der mit Bach und Beethoven und der Wiederentdeckung älterer Musik wie von Palestrina Monteverdi Rameau und dem Gregorianischen Choral .

Nach den Uraufführungen seiner Opern Fervaal (1897) und L'étranger (1903) sowie bedeutender Ochesterwerke wie den Istar -Variationen (1896) und der zweiten Sinfonie (1903) wurde d'Indy auch einer breiten bekannt. Er entwickelte sich zum Wortführer der Debussys und des aufkommenden Impressionismus obwohl seine eigenen Werke ähnliche Tendenzen Zusätzlich verstärkte sich bei ihm eine chauvinistische militaristische und antisemitische Haltung die ihren Niederschlag La légende de Saint Christophe (1908-15) und der dritten Sinfonie De bello gallico (1916-18) fand.

Trotz seiner Tätigkeit für die Schola lehrte d'Indy auch 1912-29 am Pariser Konservatorium. dem ersten Weltkrieg gab er sein Sommerhaus in Faugs Ardèche auf und zog nach Agay an Côte d'Azur . Dieser Ortswechsel verbunden mit der beginnenden zu Caroline Janson die er später heiratete zu der Aufhellung seiner Kompositionen beigetragen haben. dem Poème des rivages (1921) dem Diptyque méditerranéen (1926) und den späten Kammermusikwerken näherte er sich einem leichteren unbeschwerteren Neoklassizismus . Ungeachtet dieses Stilwechsels und auch seiner Schüler zu denen Albert Roussel Albéric Magnard Erik Satie und Edgar Varèse zählten blieb d'Indys Haltung gegenüber der Musik ablehnend und reaktionär.

Werke

  • Opern
    • Les burgraves du Rhin (1869-72; unvollendet)
    • Attendez-moi sous l'orme . Opéra comique op.14 (1876-82; UA 1882)
    • Le chant de la cloche op.18 (1879-83; UA 1912)
    • Fervaal . Action musicale op.40 (1889-95; UA 1897; auf Axel um 1878)
    • L'étranger . Action musicale op.53 (1898-1901; UA 1903)
    • La légende de Saint Christophe . Légende sacrée op.67 (1908-15; UA 1920)
    • Le rêve de Cinyras . Comédie lyrique op.80 (1922-23; UA 1927)
  • Sinfonien
    • Sinfonie Nr.1 A-Dur ( Symphonie italienne ) (1870-72; nicht veröffentlicht)
    • Jean Hundaye . Sinfonie op.5 (1874-75; nicht veröffentlicht)
    • Symphonie sur un chant montagnard français (Symphonie für Klavier und Orchester op.25 (1886)
    • Sinfonie Nr.2 B-Dur op.57 (1902-03)
    • Sinfonie Nr.3 Sinfonia brevis (de bello gallico) op.70 (1916-18)
  • weitere Orchesterwerke
    • Antoine et Cléopatre . Ouvertüre nach Shakespeare op.6 (1876; nicht
    • La forêt enchantée . Sinfonische Legende nach Uhland op.8 (1878)
    • Wallenstein . 3 sinfonische Ouvertüren nach Schiller op.12 ( Le camp ; Max et Thécla Bearbeitung von Les Piccolomini 1873; La mort de Wallenstein )
    • Lied für Violoncello oder Viola und Orchester (1884)
    • Saugefleurie . Legende nach de Bonnières op.21 (1884)
    • Sérénade et valse op.28 (1885; Orchestrierung der Klavierstücke op.16 und op.17 1)
    • Fantaisie sur des thèmes populaires français für Oboe und Orchester op.31 (1888)
    • Karadec . Schauspielmusik op.34 (1890)
    • Tableaux de voyage op.36 (1888-92; Orchestrierung von Klavierstücken aus
    • Istar . Sinfonische Variationen op.42 (1896)
    • Médée . Schauspielmusik op.47 (1898)
    • Choral varié für Saxophon oder Viola und Orchester (1903)
    • Jour d'été à la montagne . Sinfonisches Triptychon op.61 (1905)
    • Souvenirs . Poème op.62 (1906)
    • Veronica . Schauspielmusik op.76 (1919-20; nicht veröffentlicht)
    • Poèmes des rivages . Sinfonische Suite op.77 (1919-21)
    • Diptyque méditerranéen op.87 (1925-26)
    • Konzert für Flöte Violoncello und Streicher (1926)




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