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Wladimir Putin


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Wladimir Putin (2000)

Wladimir Wladimirowitsch Putin (Владимир Владимирович Путин * 7. Oktober 1952 in Leningrad ) ist seit dem 1. Januar 2000 von Russland .

Putin absolvierte zunächst ein Jura -Studium an der Universität St. Petersburg . Von 1975 bis 1992 war er KGB -Offizier in der ersten Hauptabteilung (Auslandsspionage) und längere Zeit in Ostdeutschland z. B. in Dresden tätig wovon seine guten Deutschkenntnisse herrühren. 1992 wurde er zum Berater des St. Bürgermeisters Anatoli Sobtschak ernannt und wurde später Stellvertreter. Im August 1996 arbeitete er erstmals im Kreml und zwar als stellvertretender Kanzleileiter des Boris Jelzin . Er diente sich weiter hoch zum Leiter der präsidialen Administration. Zwischen Juli 1998 und August 1999 war er Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB (der Nachfolger des KGB) und später Sekretär des Sicherheitsrates. Er wurde von Boris Jelzin in die Regierung geholt und fungierte 16. August 1999 als Premierminister. In dieser Rolle erarbeitete sich große Anerkennung vom russischen Volk da die Wiederbesetzung Tschetscheniens recht erfolgreich leitete. Als Jelzin am 31. Dezember 1999 sein Amt niederlegte übernahm Putin kommissarisch Regierungsgeschäfte der Russischen Föderation. Am 26. März 2000 fanden Präsidentschaftswahlen statt die Putin im Wahlgang gewann.

Anders als sein Vorgänger war Präsident weit weniger darauf erpicht Russlands sowjetische Vergangenheit aus dem Gedächtnis der Leute tilgen. Er betonte mehrfach dass das kommunistische Regime trotz seiner Verbrechen ein wichtiger der russischen Geschichte sei und einen wichtigen auf die moderne russische Gesellschaft gehabt hätte. der Folge durften einige sowjetische Symbole nach zurückkehren z. B. die rote Militärflagge mit Sowjetstern und die sowjetische Nationalhymne (allerdings mit überarbeitetem Text).

Putin war gegen den Irak -Krieg 2003 . Nach Kriegsende wollte der US-Präsident George W. Bush bei den Vereinten Nationen eine Lockerung der Handelssanktionen gegen den erwirken. Putin argumentierte dass zunächst die (nicht Massenvernichtungswaffen im Irak zerstört werden müssten bevor eine Lockerung der Sanktionen verhandelt werden könnte.

Seine Partei Geeintes Russland erreichte bei Parlamentswahlen am 7. Dezember 2003 einen erdrutschartigen Sieg und wurde mit 1 % der Stimmen stärkste Partei. Mit Wahlergebnis wurde Putin dessen Kreml-Regierung aus "Geeintes LDPR und Rodina besteht massiv gestärkt. Die sei nach Beobachtern der OSZE korrekt abgelaufen doch Staatsapparat und Medien seien zu massiv für die Unterstützung Regierungspartei eingesetzt worden.

Innerhalb des Kreml operieren laut Beobachtern zwei Gruppen. Die rekrutiert sich aus eher nationalistisch gesinnten Elementen Militär- Sicherheits- und Geheimdienstkreisen. Die andere (genannt Familie") besteht aus Leuten die dem früheren Boris Jelzin nahestehen bzw. den Oligarchen die von seiner Amtszeit profitierten. Diese Parteien sind oft gegensätzlicher Meinung wie sie z. B. auch bei der Verhaftung des Ölmagnaten Michail Chodorkowski waren. Putin versucht eine Linie zu bei der er für keine der beiden allzu offensichtlich Partei ergreifen muss. Als sein Alexander Woloschin (der der "Familie" zugerechnet wird) Protest gegen die Verhaftung Chodorkowskis mit Rücktritt akzeptierte Putin seinen Rücktritt und ersetzte ihn Dimitrij Medwedew dem Geschäftsführer des staatlichen Gaskonzerns

Bei den Präsidentschaftswahlen sind im März 2004 gewann Putin mit 71% der Stimmen ging so in eine zweite Amtszeit. Wiederum die Staatlichen Medien kräftig Propaganda für Putin der Wahlablauf selbst war laut Beobachtern fair. der Verfassung ist es ihm nicht erlaubt drittes Mal zur Präsidentschaftswahl anzutreten. Seit der Parlamentswahl hätte er allerdings eine ausreichende Mehrheit die Verfassung zu ändern.



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