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Würde


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Würde ist umgangssprachlich
  • das gemessene und besonnene Verhalten eines das anderen Ehrfurcht einzuflößen geeignet ist.
  • Man ist einer Ehre oder eines Leumunds würdig wenn man ihnen gerecht werden kann verdient hat.
  • Von Würde spricht man im Zusammenhang mit Ritualen "eine würdige Feier").
  • Von Würde spricht man im Zusammenhang mit hohen (vgl. die "Würde des Amtes" etwa des die "nicht beschädigt werden darf").

Was hier als würdig oder unwürdig empfunden wird ist weder allgemein definierbar noch sondern unterliegt wie alle Wertvorstellungen ständigem sozialen Wandel .

Rechtlich gibt es mehrere Begriffe der Würde:

  • Verfassungsrechtlich ist die Würde jedes Menschen (" Menschenwürde ") nach Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes unantastbar sie wird als unveränderliches (vorkonstitutionelles axiomatisches) angesehen und beginnt bereits mit seiner Zeugung Sie ist unmittelbar geltendes Recht nicht nur Absichtserklärung. Nach herrschender (aber jüngst [2004] bestrittener) verbietet somit die "Menschenwürde" z. B. die Folter sei die Auskunft noch so dringlich der Gefolterte noch solch ein Schurke.
  • Altertümlich ist öffentlichrechtlich "eine Würde" eine Titulatur (vgl. "jemanden in Amt und Würden
  • Der strafrechtlich bewehrte Schutz der Totenruhe Deutschland geht implizit davon aus dass der auch als Toter eine Würde hat.

Religiös fundiert sind zahlreiche Zuerkennungen von Würde die Auffassungen von der Würde eines Gotteshauses oder der Würde der Kreatur .



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