Würzburg liegt zu beiden Seiten des Mains im mittleren Maintal. Die Stadt wird von der Festung auf dem Marienberg auf der westlichen einer Muschelkalkplatte in die sich der Main hat.
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an Stadt Würzburg. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Würzburg :
Beschreibung : In Schwarz eine schräg gestellte eingekerbte Rot und Gold gevierte Fahne an silberner Die Stadtflagge ist Rot-Gelb mit aufgelegtem Wappen.
Bedeutung : Die Fahne als Ortswappen taucht seit zweiten Drittel des 16. Jahrhunderts auf. Es sich um die Fahne des alten Herzogtums jedoch in anderer Farbgebung. Ferner war die des Herzogtums nicht geviert. Seit 1570 wird Fahne auch ausnahmslos in den Siegeln der verwendet.
1805 Würzburg wird Hauptstadt des gleichnamigen Großherzogtums
1814 Würzburg wird bairisch und gleichzeitig eine der Regierung unterstehende Stadt (welche später als Stadt bezeichnet wird); ferner wird die Stadt eines Verwaltungsbezirks aus dem später der Landkreis hervorgeht
1817 Würzburg wird Hauptstadt des Regierungsbezirks Unterfranken
Würzburg wurde 741 / 742 Sitz eines Bistums das sich neben seinem geistlichen Gebiet auch ein weltliches Herrschaftsgebiet schaffen konnte (Fürstbistum Hochstift Würzburg). Oberster Herr dieses Territoriums war Bischof.
Die Reformation konnte im Bistum zunächst Fuß fassen dann aber vor allem durch die Gegenreformation 1586 stark unterdrückt. Die Anhänger des Luthertums aus der Stadt verbannt. Während der schwedischen konnten die Protestanten vorübergehend wieder Fuß fassen. 1633 wurde ihnen für ein Jahr sogar Dom eingeräumt. Doch brachte erst das bayerische von 1803 eine Gleichbehandlung beider Konfessionen. Im selben erhielten die Protestanten die Kirche des säkularisierten Stephans-Klosters. Später wurden weitere Gemeinden gegründet. Alle gehören von Anfang an zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und sind Teil des Dekanats Würzburg des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg. Heute haben auch verschiedene Freikirchen in Würzburg ihre Gemeinden gegründet.
Das 1802 säkularisierte Fürstbistum Würzburg wurde 1821 als eigenständiges Bistum innerhalb der Kirchenprovinz Bamberg neu umschrieben. Innerhalb dieses Bistums gehören die Pfarrgemeinden der Stadt zu den Dekanaten "Würzburg links des Mains" und "Würzburg rechts Mains".
Die Stadt wurde schon von Anfang vom Rat und vom Bürgermeister verwaltet. Der ist seit 1256 bezeugt. An dessen Spitze der Schultheiß. Da Würzburg Bischofssitz war gab später einen sog. "alten Rat" und einen Rat". Der Alte Rat auch Oberrat genannt die bischöfliche Aufsichtsbehörde der neue Rat hatte Befugnisse. Nach dem Bauernkriegen wurden die bürgerlichen nahezu ganz eingeschränkt. An der Spitze der stand fortan der vom Bischof eingesetzte Stadtschultheiß. des 18. Jahrhunderts wurden der innere und äußere Rat zu einem Kollegium vereinigt. 1818 die Stadt jedoch durch das Bayerische Gemeindeedikt ihre Selbstverwaltung. An der Spitze der Stadt fortan der Erste Bürgermeister der ab 1920 Titel Oberbürgermeister erhielt.
Die Stadt ist hauptsächlich durch ihre die Julius-Maximilians-Universität die Musikhochschule und die Fachhochschule geprägt. beschäftigen über 5.500 wissenschaftliche und technische Angestellte Beamte sowie Versorgungs- und Verwaltungspersonal (Stand: 2003). Arbeitgeber mit etwa 5.000 Angestellten und Beamten die Stadt Würzburg selbst. Größter industrieller Arbeitgeber die König & Bauer AG.
Industrie und Gewerbe sind zumeist kleine mittelständische Betriebe in den Industriegebieten Hafen Aumühle Würzburg-Ost.
Durch das südliche Stadtgebiet führt in die Bundesautobahn A 3 Frankfurt-Nürnberg. Im Osten der führt die Bundesautobahn A 7 Ulm-Kassel vorbei. Südwesten endet die Autobahn A 81 die Singen-Stuttgart kommt. Durch das Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B 8 B 13 B 19 B 27.
Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Straßenbahn- Buslinien der Würzburger Straßenbahn GmbH sowie Buslinien Allgemeinen Personennahverkehrs-GmbH (APG) die einen gemeinsamen Tarif- Verkehrsverbund bilden innerhalb dessen alle Linien zu Preisen zu benutzen sind.
In Würzburg unterhält der Bayerische Rundfunk Regionalstudio Mainfranken. Ferner besteht dort die private Würzburg Studiobetriebs GmbH" welche die beiden Hörfunkprogramme Gong" und "Radio Charivari" veranstaltet.
Als Tageszeitungen erscheinen die "Mainpost Würzburg" das "Volksblatt".
Julius-Maximilians-Universität Erstgründung 1402 Neu-Gründung 1582 eine der und traditionsreichsten Universitäten Deutschlands seit 1802 bayerische
Hochschule für Musik Würzburg gegründet als öffentliche Musikanstalt an der ist sie die älteste Musikausbildungsstätte Deutschlands. 1821 sie Königliches Musikinstitut 1875 Königliche Musikschule 1912 Konservatorium der Musik 1921 Bayerisches Staatskonservatorium und Bayerische Fachakademie für Musik. 1973 erhielt sie heutige Form und ihren jetzigen Namen.
Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt ; gegründet 1971 aus einem Polytechnikum mit in Würzburg und Schweinfurt. Ab 1995 wurde Abteilung Aschaffenburg angegliedert die sich jedoch bereits 1. Oktober 2000 wieder selbstständig machte.
Das Stadtgebiet von Würzburg ist in Stadtbezirke eingeteilt die sich weiter in insgesamt Stadtteile gliedern. Die Stadtbezirke und Stadtteile sind numeriert. Bei der folgenden Übersicht sind die mit ihren Nummern den 13 Stadtbezirken zugeordnet:
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter der Stadtverwaltung selbst.
Museum am Dom - Moderne und zeitgenössischer (Joseph Beuys Otto Dix Käthe Kollwitz) sowie Meister (u. a. Tilman Riemenschneider )
Domschatz - Museum der Diözese Würzburg (Grabbeigaben und liturgische Gewänder)
Fürstenbaumuseum - fürstbischöfliche Wohnräume Schatzkammer und Abteilung Würzburgs
Hofspitalkirche "Spitäle" - in der spätgotischen 1789 Kapelle des ehemaligen Hofspitals befindet sich die Spitäle mit Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler
Museum im Kulturspeicher - eröffnet am 22. 2002 in einem ehemaligen Getreidespeicher im Alten beherbergt es die Kunstsammlung der ehemaligen städtischen und die private Sammlung Peter C. Ruppert der bedeutendsten Sammlungen Konkreter Kunst
Mainfränkische Museum auf der Festung Marienberg - fränkischer Kunstwerke darunter Plastiken von Tilman Riemenschneider ; vorgeschichtliche Sammlung; Zeugnisse fränkischer Weinkultur Volkskunde
Martin-von-Wagner-Museum der Universität Würzburg mit Antikensammlung Gemäldegalerie und Graphischer Sammlung
Mineralogisches Museum - Edelsteine Mineralien Kristalle Erze Meteoriten
Falkenhaus am Markt Ehemaliges Gasthaus mit Stuckdekoration aus dem 1751 heute Tourist Information und Stadtbücherei
Festung Marienberg
Festung Marienberg (auch Marienfeste genannt) das Wahrzeichen der Stadt mit Mainfränkischem Museum größte von Skulpturen des Bildhauers Tilman Riemenschneider
Grafeneckart und Rathaus mit Vierröhrenbrunnen
Hof Conti
Hofgarten der Residenz
Höfe und Bürgerhäuser Unterer Markt und Gressengasse
Juliusspital
Kirchen
Marienkapelle
Dom St. Kilian
Neumünster
Franziskanerkirche
Hofkirche der Residenz
Stift Haug
Augustinerkirche
Don-Bosco-Kirche
Deutschhauskirche
Heilig Kreuz
Hofspitalkirche
St. Burkard
Käppele Wallfahrtskirche Sankt Maria auf dem Nikolausberg 1747-1750 von Balthasar Neumann
Die folgende Übersicht enthält bedeutende in geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Würzburg oder nicht ist dabei unerheblich. Die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
1745 22. August Heinrich Freiherr von Warnsdorf alias Philipp Freiherr von Warnsdorf † 17. Februar 1817 Fulda Päpstlicher Administrator in Fulda 1814-1817
1749 15. Juni Georg Joseph Vogler (Abbé Vogler) † Mai 1814 in Darmstadt Komponist (Kirchenmusik u.a.) Theologe
1758 14. März Adam Friedrich Freiherr von Groß zu † 21. März 1840 in Würzburg Apostolischer in Bamberg 1812-1821 und Bischof von Würzburg
1761 20. Januar Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel † Oktober 1846 in Mühldorf am Inn Erzbischof München und Freising 182-46
1783 23. Mai Johann Peter von Richarz † 2. 1855 in Augsburg Bischof von Speyer 1835-1836 Bischof von Augsburg 1836-1855
1811 14. September Franz Xaver Himmelstein † 4. April in Würzburg Kapitularvikar in Würzburg 1875-1879
1878 24. Dezember Gustav von Bergmann † 16. September in München Internist Begründer der Lehre von nicht organisch bedingten Krankheitserscheinungen
1882 24. Juni Carl Diem † 17. Dezember 1962 Köln Sportwissenschaftler (erfand das Deutsche Sportabzeichen 1913 initiierte 1936 erstmals dass ein Fackelträger von zum jeweiligen Olympia-Austragungsort läuft)