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Waldkatze


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Europäische Wildkatze

Die Waldkatze oder Europäische Wildkatze ist eine zusammenfassende Bezeichnung für die in Europa beheimateten Unterarten der Wildkatze aus der Familie der Katzen . Im allgemeinen Sprachgebrauch wird sie häufig als Wildkatze bezeichnet ein Name der aus alten Artbezeichnung Catus ferox herrührt und zunehmend zugunsten der Waldkatze (lat. silva Wald) aufgegeben wird.

Die drei Unterarten sind:

  • Felis silvestris silvestris Kontinentaleuropa
  • Felis silvestris grampia Schottland
  • Felis silvestris caucasia Kaukasus

Die Wildkatzen Siziliens und Sardiniens gelten Falbkatzen und nicht als Waldkatzen.

Die Waldkatze ist der nächste Verwandte Hauskatze der in Europa vorzufinden ist (die stammt jedoch nicht von ihr ab sondern der afrikanischen Falbkatze ). Nicht zu verwechseln ist die Waldkatze einigen langhaarigen Rassen der Hauskatze die ebenfalls "Waldkatze" bezeichnet werden so der norwegischen Waldkatze und der sibirischen Waldkatze .

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Im Erscheinungsbild ist die Waldkatze viel und korpulenter als eine Hauskatze. Ausgewachsen misst bis zu 120 cm und wiegt bis kg. Der Schwanz ist dick und relativ weist an der Spitze oft eine typische auf und endet stumpf. Die Augen liegen auseinander. An der Sohle befindet sich ein schwarzer Fleck. Das Fell an der Innenseite Schenkel ist rötlich. Die Fellzeichnung der Waldkatze nicht kontrastreich sondern wirkt verwaschen.

Die Vorderpfote hat fünf Zehen (aber vier erscheinen im Abdruck) die Hinterpfote vier Die Spuren zeigen keinen Krallenabdruck.

Lebensraum

Die Waldkatze ist in ganz Zentraleuropa mit Ausnahme der Alpenregionen.

In den deutschen Mittelgebirgen leben heute schätzungsweise wieder 2.000 Waldkatzen sie bis Mitte des 20. Jahrhunderts als Raubtiere verschrien stark bejagt und vielerorts ausgerottet Waldkatzen bevorzugen alte Laubwälder mit vielen Waldrandzonen mittlerer Schneehöhe von maximal 20 cm. Die benötigt als Habitat große (mehrere hundert Hektar ) durch Flächenversiegelung nicht zerschnittene Gebiete um stabile Populationen aufbauen zu können (siehe Populationsgenetik ).

Im Pleistozän war die Waldkatze weit über Europa Mit dem Rückzug des Eises wurde sie zum Waldtier. Im Gegensatz zur Hauskatze ist tagaktiv.

Ernährung

Untersuchungen des Mageninhalts haben ergeben dass sich zu 80% von Kleinsäugetieren (Wühlmäuse usw.) Nur gelegentlich greifen sie auf andere Tiere Vögel Kaninchen Eidechsen Frösche und Insekten zurück. und vegetarische Kost werden nur in Notzeiten

Fortpflanzung

Im Wurf befinden sich zwei bis selten sechs Junge die zwischen März und zur Welt kommen. Die meisten Würfe gibt im April. Die Tragzeit beträgt 63-69 Tage.

Waldkatzen werden 7-10 Jahre alt in bis über 15 Jahre.

Jägersprache

In der Jägersprache werden folgende Bezeichnungen

  • weibliches Tier = Katze oder Kätzin
  • männliches Tier = Kuder (nicht Kater)

Dagegen findet sich in zoologischer Literatur für männliche Waldkatzen die Bezeichnung "Kater".

Hauskatzen und Waldkatzen können sich paaren bringen reproduktionsfähige Nachkommen zur Welt. Diese werden genannt und ihre Geschlechterbezeichnung ist wie bei Waldkatze. Jedoch kommen derartige Kreuzungen in der Natur offenbar nicht gut zurecht so dass keine großen Blendlingspopulationen ausbilden können.

Siehe auch: Ausgestorbene Tierarten Europas



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