Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 17. Oktober 2019 

Wassergenossenschaft


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Aufgaben der Wasserwirtschaft umfassen in Fällen Maßnahmen und Bauwerke die wesentlich die von Einzelpersonen und -unternehmen übersteigen und im Interesse liegen. Somit waren rechtliche Konstruktionen zu die im Stande sind derartige Herausforderungen zu Dazu zählen die Wassergenossenschaften und Wasserverbände .

Für Österreich gilt:

Das österreichische Wasserrechtsgesetz (WRG 1959) sieht dass Wassergenossenschaften zu folgenden Maßnahmen und Aufgaben gegründet können (§73 WRG 1959 der Textauszug wird Gründen der Vollständigkeit wiedergegeben):

(a) der Schutz von Grundeigentum und Bauwerken Wasserschäden die Regulierung des Laufes oder die des Abflusses (Wasserstandes) eines Gewässers Vorkehrungen gegen und Lawinen die Instandhaltung von Ufern und einschließlich der Räumung;
b) die Versorgung mit Trink- Nutz- und einschließlich der notwendigen Speicherungs- Anreicherungs- und Schutzmaßnahmen;
c) die Ent- und Bewässerung sowie die des Grundwasserhaushaltes;
d) die Beseitigung und Reinigung von Abwässern die Reinhaltung von Gewässern;
e) die Errichtung Benutzung und Erhaltung gemeinsamer Ausnutzung und Veredelung der Wasserkraft dienender Anlagen;
f) die Leistung von Beiträgen zu wasserbaulichen wasserwirtschaftlichen Maßnahmen anderer;
g) die Vorsorge für ausgleichende Maßnahmen an soweit solche durch Anlagen mehrerer Wasserberechtigter erforderlich
h) die Ausübung der regelmäßigen Aufsicht über und Wasseranlagen oder die Beitragsleistung hiezu;
i) die Kontrolle Betreuung und Instandhaltung wasserrechtlich Anlagen;
j) die Sammlung Verwertung und Beseitigung von

Eine Wassergenossenschaft kann gegründet werden:

  • freiwillig und durch die zuständige Behörde
  • mit Beitrittszwang das heißt ein Begehren Mehrheit der Interessenten wird durch Bescheid der Behörde der widerstrebenden Minderheit aufgetragen wenn diese erforderlich ist oder
  • durch Bescheid des Landeshauptmannes (dem Oberhaupt eines österreichischen Bundeslandes) als Zwangsgenossenschaft wenn diese öffentlichen Interesse zum Zwecke des Hochwasserschutzes der der Entwässerung und der Gewässeraufsicht (§73 WRG lit. a b c und h siehe unbedingt erforderlich ist. Weiters können die Eigentümer Anlagen gemäß § 73 WRG 1959 lit. c d e g und i (siehe zu einer Zwangsgenossenschaft verpflichtet werden.

Die Möglichkeit der Schaffung einer Genossenschaft Beitrittszwang bzw. einer Zwangsgenossenschaft bedeutet dass sichergestellt dass die Lösung wasserwirtschaftlicher Probleme die nur Zusammenwirken aller Betroffenen stattfinden kann nicht an scheitern kann.

Die Wassergenossenschaften arbeiten nicht gewinnorientiert und die Mitbestimmung der Mitglieder in der Mitgliederversammlung.

Rückständige Beiträge zu den Genossenschaften werden Verlangen der Genossenschaft im Wege der Verfahren öffentlichen Verwaltung (Verwaltungsvollstreckungsgesetz) eingetrieben.

Wenn sich die Maßnahmen über das mehrerer Gemeinden erstrecken kann ein Wasserverband gegründet werden.

Wassergenossenschaften spielen eine maßgebende Rolle bei Organisation der Wasserwirtschaft Österreichs. Sie ermöglichen den der örtlichen Interessenten zur Lösung wasserwirtschaftlicher Aufgaben Kontrolle der zuständigen Behörden.

Link

Österreichische Gesetze [1]



Bücher zum Thema Wassergenossenschaft

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Wassergenossenschaft.html">Wassergenossenschaft </a>