Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 23. August 2019 

Weißer Zwerg


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Ein Weißer Zwerg ist ein vergleichsweise kleiner aber heißer Stern und repräsentiert die Entwicklungsphase eines Sterns weniger als 1 4 Sonnenmassen unmittelbar nach seines Kernbrennstoffs .

Er entwickelt sich aus einem Roten Riesen der seine äußere Hülle abgestoßen hat dass sein heißer Kern zurückbleibt. Bei einer zwischen 1 4 und 3 Sonnenmassen entsteht stattdessen ein Neutronenstern darüber ein Schwarzes Loch .

Weiße Zwerge haben nur einen Durchmesser einigen tausend bis etwa zehntausend Kilometern sind hinsichtlich der Größen mit der Erde vergleichbar. Ihre Oberflächentemperatur beträgt anfangs zwischen und 100.000 Grad was ihre weiße Farbe Folge hat. Da sie über keine Energiequelle verfügen kühlen sie anschließend langsam ab und nach vielen Milliarden Jahren als Schwarzer Zwerg .

Weiße Zwerge bestehen zum größten Teil Kohlenstoff Stickstoff und Sauerstoff die durch Kernfusion entstanden sind. Die Dichte beträgt dabei etwa eine Tonne pro Unter diesem Druck befindet sich das Gas einem Zustand der als entartet bezeichnet wird.

Ein Weißer Zwerg wird durch Kräfte die eine Folge des Pauli-Prinzips sind. Danach können sich maximal 2 Elektronen des Sternplasmas im selben energetischen Zustand Als Folge der Quantenmechanik bilden die möglichen Energiezustände eine Leiter Sprossenabstand bei Verringerung des Sternvolumens wächst. Da Zustande ab dem unteren Ende der Leiter besetzt sind muss bei einer Kompression den am oberen Ende der Leiter Energie zugeführt Dieses Phänomen führt zu einem Gegendruck der Gravitationsdruck Stand halten kann. Ist die Masse Vorläufersterns größer als etwa 1 4 Sonnenmassen Chandrasekhar-Grenze so ist kein Gleichgewicht möglich und Stern kollabiert weiter zum Neutronenstern oder Schwarzen Loch .

Bemerkenswert ist dass der typische Durchmesser Weißen Zwerges damit unmittelbar mit der Elektronenmasse eine astronomische Größe also eine direkte Funktion mikrokosmischen Naturkonstante ist. Die Stabilität eines Neutronensterns übrigens in identischer Weise auf dem Pauli-Prinzip in diesem Fall bezüglich der Neutronen anstelle der Elektronen zum tragen kommt.

Weiße Zwerge können wenn sie Teil Doppelsternsystems sind zu Novae führen oder in einer Supernova enden.

Siehe auch: Astronomie Astronomische Objekte



Bücher zum Thema Weißer Zwerg

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Wei%DFer_Zwerg.html">Weißer Zwerg </a>