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Weißtanne


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Weißtanne
Systematik
Ordnung : Kiefernartige (Pinales)
Familie : Kieferngewächse (Pinaceae)
Unterfamilie : Tannenähnliche (Abietoideae)
Gattung : Tannen ( Abies )
Sektion : Abies Abies
Art: Weißtanne ( Abies alba )
Die Weißtanne ( Abies alba ) ist ein immergrüner Nadelbaum der bis 60 m hoch werden kann. Sie ist Art in der Gattung Tanne .

Die Weißtanne kommt in ganz Mitteleuropa im Bergmischwald vor. Aufgrund der forstwirtschaftlichen Bevorzugung Fichte ist die Tanne heute in ihrem Vorkommensgebiet selten geworden.

Durch die industrielle Luftverschmutzung wurde sie im Bestand reduziert. Bereits vor dem Phänomen Waldsterben war das "Tannensterben" auffällig.

2003 wurde die Weißtanne zum Baum des Jahres 2004 gewählt: "Die Weiß-Tanne steht für eine nachhaltige Waldwirtschaft und weist auf die Empfindlichkeit Bäumen gegenüber Umweltveränderungen durch uns Menschen hin. macht wie kaum eine andere Baumart Beeinträchtigungen Luftschadstoffe deutlich und fordert zu Lösungen auf. und Mimose unter Europas Baumarten. In 4 steht sie auf der roten Liste vom bedrohter Pflanzen.[...] Die Weiß-Tanne ist die Baumart dem stärksten Rückgang ihrer Vorkommen in den 200 Jahren - 90% der ursprünglichen Fläche verloren."

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung


Man erkennt die Weißtanne an einem Stamm mit relativ glatter Rinde. Der Wipfel oft recht zerzaust und gleicht einem Storchennest. Nadeln sind im Querschnitt flach und haben der Unterseite zwei helle Streifen. Bei Berührung die Nadelspitzen nicht. Die Zapfen der Tanne aufrecht auf den Zweigen und zerfallen noch Baum in einzelne Schuppen wobei die Samen werden.

Tannen erreichen Höhen von 30 bis m im Einzelfall sogar bis 60 m. 500 bis 600 Jahren können sie ein beachtliches Alter erreichen. Auf günstigen Standorten zeigen guten Wuchs und liefern ein vielseitig verwendbares (10 bis 20%ige Preisabschläge im Vergleich zur Fichte sind je nach Region und Verwendung

Mit ihrer Pfahlwurzel wurzelt sie tiefer die Fichte ( Pfahlwurzler ).

Vorkommen und Verwendung

Die Weißtanne findet sich im Schwarzwald im Fichtelgebirge im bayrischen Wald im Frankenwald und in den Pyrenäen . In Mittel- und Südeuropa kommt sie im Gebirge vor sie wächst allerdings nicht an trockenen Steilhängen in Auen oder stark Standorten. Durch ihre Pfahlwurzel widersteht sie Stürmen eignet sich besser zur Erosionsbekämpfung als die Fichte. Durch ihre leichter zersetzende Nadelstreu (die aufgrund der Pfahlwurzel auch aus tiefergelegenen Bodenhorizonten enthält) ist sie zudem bodenpfleglicher als die Fichte.

Sie ist eine nicht über ihr Verbreitungsgebiet erfolgreich anzubauende Baumart mit der Ausnahme Anbaus bestimmter Herkünfte im norddeutschen Küstenraum.

siehe auch: Plenterwald

Fremdsprachige Bezeichnungen

  • Französisch: sapin
  • Italienisch: abete bianco
  • Englisch: silver fir

Heilwirkung

Die jungen Triebe bewirken im Fußbad Belebung der müden Füße. Ein Aufguss aus und jungen Zweigen ist Vitamin-C-haltig.

Weblinks




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