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Weiltingen


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Wappen Karte
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Basisdaten
Bundesland : Bayern
Regierungsbezirk : Mittelfranken
Landkreis : Ansbach
Einwohner : 1.406 (TT.MM.2000)
Höhe : 440 m ü. NN
Postleitzahl : 91744
Vorwahl : 09853
Geografische Lage : 49° 01' n. Br.
10° 28' ö. L.
Kfz-Kennzeichen : AN
Gliederung des Gemeindegebiets: 8 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Schlossweg 11
91744 Weiltingen
Website: www.weiltingen.de
E-Mail-Adresse: info@weiltingen.com
Politik
Bürgermeister : Martin Schuster

Weiltingen ist ein Ort mit Marktrecht an der Wörnitz in der Nähe von Dinkelsbühl in Mittelfranken und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wilburgstetten .

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

In der Nähe der Stadt Dinkelsbühl liegt das Dorf Weiltingen einstmals Sitz Nebenlinie des Hauses Württemberg. Neben Weiltingen selbst zur Herrschaft die Weiler Veitsweiler und Wolfsbühl ein Teil der Dörfer Frankenhofen und Greiselbach. 17. Jahrhundert war die Herrschaft an die von Knöringen als Lehen ausgegeben. Als diese 1616 im Mannesstamm erlosch fiel das Lehen Herzog Johann Friedrich von Württemberg heim. Mit seinen Brüdern schloss der Herzog 1617 den “Fürstbrüderlichen Vergleich” in dem Unteilbarkeit des Herzogtums Württemberg festgeschrieben wurde. Gleichzeitig der jüngere Bruder Julius Friedrich (1588-1635) die Weiltingen und den Marktflecken Brenz als Apanage. Weiltingen begründete er eine Linie des Hauses in der jedoch zahlreiche Söhne unverheiratet blieben. Sohn Julius Friedrichs Herzog Silvius Nimrod von (1622-1664) begründete seinerseits die Linie Württemberg-Oels. Drei lang regierten die Herzöge von Württemberg in Herzog Ferdinand Friedrich (1654-1705) starb jedoch ohne überlebenden Sohn worauf die Linie Württemberg-Weiltingen im erlosch.

Daraufhin fiel die Herrschaft Weiltingen wieder die Hauptlinie zurück und wurde von der in Stuttgart als Verwaltungsbehörde des herzoglichen Privatvermögens Im Jahr 1729 überließ die Kammerschreiberei der die Herrschaft pfandweise auf 50 Jahre um Gulden; nach dem Ablauf dieses Zeitraums wurde Verpfändung um weitere 20 Jahre verlängert. Nach Umgestaltung der Kammerschreiberei zur Hof- und Domänenkammer König Friedrich von Württemberg 1807 in Weiltingen "Hof- und Domänenkammerverwaltung" ein und besetzte sie dem Beamten Friedrich August Christlieb. Bereits drei später trat der König durch einen Staatsvertrag Bayern jedoch die Herrschaft an das Königreich Bayern ab und erhielt dafür die ehemalige Altshausen . Damit hörte die Hof- und Domänenkammerverwaltung auf zu bestehen.

Öffentliche Einrichtungen

Staatliche Einrichtungen

  • Staatliche Forstdienststelle

Literatur

  • Die Seitenlinie Weiltingen. In: Sönke Lorenz/Dieter Press (Hg.): Das Haus Württemberg. Ein biographisches Stuttgart 1997. S. 188-200.

Weblinks


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