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Erwachsenen- und Weiterbildung


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Die Begriffe "Erwachsenenbildung" und "Weiterbildung" werden der Fachliteratur häufig synonym in einzeln Artikeln additiv verwendet (Tippelt 1999 S.11).

Definition Der Deutsche Bildungsrat hat im Jahr Erwachsenenbildung (Weiterbildung) definiert als "Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss unterschiedlich ausgedehnten ersten Bildungsphase".

Inhaltsverzeichnis

Erwachsenen- und Weiterbildung im Überblick

Das Berichtssystem Weiterbildung (Kuwan et al unterscheidet:

Neben der Teilnahme an Seminaren zählen computergestütztes Lernen training on the job selbstorganisiertes zur Weiterbildung.

Erwachsenen- und Weiterbildung lässt sich auch ihre Zielgruppe unterscheiden: Frauenbildung Männerbildung Familienbildung Arbeiterbildung usf. Für die wurden eigene theoretische Grundlagen und Methoden entwickelt adaptiert.

Eine große Bedeutung hatte bis Anfang 90er Jahre die durch die Arbeitsämter (Arbeitsagenturen) geförderte berufliche Weiterbildung .

Geschichte der Erwachsenen- und Weiterbildung

Die Ursprünge der Erwachsenenbildung in Deutschland zurück auf Bemühungen der Arbeiterbildungsvereine im 19. die anfänglich deutlich einem emanzipatorischen Ansatz verschrieben Hier gründen auch die ersten gewerkschaftlichen und Weiterbildungsinitiativen. Die Praxis der gegenwärtigen bundesdeutschen Erwachsenenbildung sieht sich eher in der Tradition des Bildungsideals.

Lese- und Literaturgesellschaften boten im Bürgertum 19. Jahrhunderts erste Ansätze. Anfang des 20. entstanden die Volksbildungsvereine. Daneben entwickelte sich die der Arbeiterbildung die sich in der gewerkschaftlichen fortsetzt. Erste Einsichten zu einer Notwendigkeit eines "Life long Learning" finden sich in der Industrialisierten Gesellschaft Ende 19. Jahrhunderts.

Recht und Weiterbildung

Das Recht auf freie Entfaltung der ist in verschiedenen Kodexen auf nationaler und Ebene festgeschrieben. Daraus ergibt sich auch eine Pflicht zur Förderung von Erwachsenenbildung.

Insbesondere im Bereich der Umschulung hatte Erwachsenenbildung in den letzten Jahren aufgrund der restriktiven Sozialgesetzgebung Rückgänge zu verzeichnen.

Institutionen der Erwachsenen- und Weiterbildung

Träger und Anbieter der Erwachsenenbildung/Weiterbildung sind die Volkshochschule gewerkschaftliche und kirchliche Einrichtungen Bildungszentren der (z.B. Industrie- und Handelskammer Handwerkskammer) private Bildungseinrichtungen in Betrieben und auch an den Hochschulen Weiterbildung). Regional unterschiedlich arbeiten weitere weltanschaulich gebundene auch unabhängige nichtkommerzielle Einrichtungen.

Neben einzelnen Instituten der Universitäten und Forschungseinrichtungen beschäftigt sich z.B. das Deutsche Institut Erwachsenenbildung der Volkshochschulen ( http://www.die-bonn.de) wissenschaftlich mit der Erwachsenen- und Weiterbildung.

Weiterbildungsbeteiligung

Dem aktuellen Berichtssystem Weiterbildung (Kuwan et 2003) lassen sich jeweils aktuelle Zahlen zur der Deutschen entnehmen.

Im Jahr 2000 haben demnach 43 der Befragten zwischen 19 und 64 Jahren beruflicher oder allgemeiner Weiterbildung in Form von oder Vorträgen teilgenommen die Gesamtteilnahmequote war damit verglichen mit den Jahren 1986-19997 erstmals rückläufig 2003 S. 17).

Literatur

  • Kade J./Nittel D./Seitter W.: Einführung in Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Stuttgart Berlin Köln 1999: Kohlhammer. ISBN 3-17-015904-6
  • Tippelt Rudolf (1999). Handbuch Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Opladen: + Budrich. ISBN 3-8100-2329
  • Kuwan et al. (2003). Berichtssystem Weiterbildung Herausgegeben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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