Studium, Ausbildung und Beruf

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Werner Dollinger


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Dr. Werner Dollinger (* 10. Oktober 1918 in Neustadt an der Aisch ) ist ein deutscher Politiker.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur 1936 studierte Dollinger Wirtschafts- und Staatswissenschaften in Nürnberg Frankfurt am Main und München . Er beendete sein Studium 1940 als Diplom -Kaufmann und wurde 1942 zum Dr. rer pol. promoviert. Von 1943 bis 1945 nahm er als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Nach dem Krieg war er Mitinhaber der Dampfziegelei "A. Dehn".

Partei

1945 gehörte er zu den Mitbegründern CSU in Neustadt an der Aisch . Von 1963 bis 1987 war er Stellvertretender Landesvorsitzender der CSU.

Dollinger war von 1975 bis 1993 Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CSU zugleich Stellvertretender Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises von

Abgeordneter

Von 1953 bis 1990 war er Mitglied des Deutschen Bundestages . Hier wurde er sogleich in den der der CDU /CSU-Bundestags fraktion gewählt. Seit 1957 war er dann erst Stellvertretender Vorsitzender dann von 1961 bis 1962 schließlich Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Nach der Bildung der sozialliberalen Koalition 1969 war er bis 1976 wieder Stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landesgruppe.

In der 9. Wahlperiode war er 1980 bis 1982 Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Wirtschaft.

Dollinger war zuletzt (1987) mit 51 % der Stimmen direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises 229 ( Fürth ).

Öffentliche Ämter

1962 wurde er im Kabinett von Bundeskanzler Konrad Adenauer zum Bundesschatzminister ernannt. Dieses Amt behielt auch unter Bundeskanzler Ludwig Erhard . Ende 1966 übernahm er noch für einen Monat Nachfolger des zurückgetretenen Walter Scheel das Amt des Bundesministers für wirtschaftliche

Im Kabinett der Großen Koalition unter Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger wurde er dann zum Bundesminister für Post- und Fernmeldewesen ernannt.

Nach dem Regierungswechsel im Oktober 1982 er als Bundesminister für Verkehr in das Kabinett von Bundeskanzler Helmut Kohl berufen.

Gesellschaftliche Ämter

Dollinger war von 1971 bis 1991 Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD).


Bundesschatzminister der Bundesrepublik Deutschland :
Hermann Lindrath | Hans Wilhelmi | Hans Lenz | Werner Dollinger | Kurt Schmücker |

Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland :
Franz Blücher | Walter Scheel | Werner Dollinger | Hans-Jürgen Wischnewski | Erhard Eppler | Egon Bahr | Marie Schlei | Rainer Offergeld | Jürgen Warnke | Hans Klein |
Jürgen Warnke | Carl-Dieter Spranger | Heidemarie Wieczorek-Zeul

Postminister der Bundesrepublik Deutschland :
Hans Schuberth | Siegfried Balke | Ernst Lemmer | Richard Stücklen | Werner Dollinger | Georg Leber | Lauritz Lauritzen | Horst Ehmke | Kurt Gscheidle | Hans Matthöfer | Christian Schwarz-Schilling | Wolfgang Bötsch

Verkehrsminister der Bundesrepublik Deutschland :
Hans-Christoph Seebohm | Georg Leber | Lauritz Lauritzen | Kurt Gscheidle | Volker Hauff | Werner Dollinger | Jürgen Warnke | Friedrich Zimmermann | Günther Krause | Matthias Wissmann | Franz Müntefering | Reinhard Klimmt | Kurt Bodewig | Manfred Stolpe




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