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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 14. Oktober 2019 

Wiederbewaffnung


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Wiederbewaffnung bezeichnet die erneute Einführung militärischer Strukturen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen etwa 1949 und 1955 .

Nach dem Zweiten Weltkrieg beschlossen die Alliierten Siegermächte USA Frankreich Großbritannien und die Sowjetunion unter anderem die vollständige Entmilitarisierung Deutschlands. 50 bis 60 Millionen Tote 2. Weltkrieges lehrten die politisch Verantwortlichen: Von deutschem sollte nie wieder Krieg ausgehen. Dies war zunächst auch ein der Gründungsväter der neuen Bundesrepublik Deutschland die 1949 das Grundgesetz ausarbeiteten.

Durch den Aufbau bewaffneter Polizeieinheiten in Teilen des geteilten Deutschland und die zunehmenden des beginnenden Kalten Krieges wurde die Vereinbarung der Potsdamer Konferenz jedoch schnell hinfällig. Schon Anfang der Jahre gab es Geheimverhandlungen zwischen der Regierung Adenauer ( CDU ) und der US-Regierung über die Wiedereinführung (west)deutschen Heeres .

1951 wurde der Bundesgrenzschutz in der Bundesrepublik 1952 offiziell die kasernierte Volkspolizei in der DDR mit 70.000 Mann aufgebaut wobei hier schon bewaffnete Strukturen eingeführt worden waren.

Unter dem Einfluss des Koreakrieges gewann die politische Diskussion um eine Neugründung militärischer Einheiten neuen Diese Auseinandersetzung führte zu massiven Protesten und Demonstrationen der ersten westdeutschen Friedensbewegung (Ohne mich-Bewegung). Diese konnte die Gründung Bundeswehr am 2. Januar 1956 und der Nationalen Volksarmee am 18. Januar 1956 jedoch nicht verhindern.

In der Bundesrepublik wurden schnell Zweifel demokratisch gedachten Prinzip vom Soldaten als "Staatsbürger in Uniform" laut zumal wesentlicher Teil der neuen Bundeswehrführung sich aus Offizieren der Wehrmacht rekrutierte die teilweise überzeugte Anhänger des NS-Regimes gewesen waren. Neben grundsätzlichen pazifistischen und Erwägungen wurde auch deswegen die demokratische Legitimation der Bundeswehr von einer kritischen Öffentlichkeit in Frage gestellt.

In der NVA wurde diese personelle Kontinuität des Übergangs der Wehrmacht zur neuen vermieden. Die NVA wurde in der DDR als eine Art Speerspitze gegen den Faschismus und Kapitalismus des Westens. Jedoch wurden in der manche Rituale der Wehrmacht die schon in vordemokratischen preussischen Armee üblich waren übernommen; so etwa der bei Paraden .

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