Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 22. September 2019 

Wiener Ringstraße


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Ringstraße rund um die Innere Stadt in Wien ist eine ihrer Hauptsehenswürdigkeiten und ist die 60-er bis 90-er Jahre des 19. stilprägend geworden: man spricht von dieser Ausprägung Historismus als Ringstraßenstil .

An Stelle dieser Straße stand die die im 13. Jahrhundert gebaut und infolge 1. Türkenbelagerung 1529 verstärkt neu aufgebaut wurde sowie davor ca. 500m breiter Glacisstreifen der nicht verbaut und auch nicht sein durfte. Militärisch war diese Anlage schon späten 18. Jahrhundert an veraltet doch es (abgesehen von der Anlage des Burgtores um 1820) der Revolution von 1848 um grundsätzliche Änderungen in die Wege leiten. 1850 wurden die Vorstädte (die heutigen Bezirke eingemeindet so dass die Stadtmauer nur noch als Verkehrshindernis hatte. 1857 endlich wurde die Schleifung der Stadtmauer die Anlage eines Boulevards an dieser Stelle

Da dieser Boulevard von Anfang an Repräsentationsmeile geplant war wurde parallel eine "Lastenstraße" den Gewerbeverkehr geplant. Diese Lastenstraße ist heute eine beliebte Durchzugsstraße und im Volksmund als 2-er Linie bekannt weil hier die Straßenbahnen den "2" zu ihrem Linienbuchstaben hatten.

Nach einigen Kompetenzstreitigkeiten zwischen Regierung und wurde der Stadterweiterungsfonds geschaffen der von der Regierung verwaltet Nur das Rathaus wurde von der Stadt geplant.

In Folge entstanden eine Menge öffentlicher auch privater Prachtbauten. Der Blut- und Geldadel sich repräsentative Palais an dieser Straße zu Eines der ersten Gebäude war der Heinrichshof des Bierbrauers Heinrich Drasche der bis 1945 gegenüber der Oper

Die meisten der Gebäude entstanden vor Bemerkenswert sind vor allen die Neue Hofoper im Stil der Neoromanik von August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll das Parlamentsgebäude in einem neo-attischen Stil (ein Verweis die altathenische Demokratie) von Theophil Hansen das Rathaus im Stil der Flämischen Gotik von Schmidt das Burgtheater von Karl Hasenauer sowie das neue Universitätsgebäude . Der einzige Sakralbau ist die Votivkirche im neogotischen Stil die anlässlich der des Kaisers Franz Joseph vor einem Attentat im Jahr 1853 gestiftet wurde.

An der Hofburg entstand ein überdimensionaler Anbau die Neue Hofburg in der heute das Museum für und die Österreichische Nationalbibliothek untergebracht sind. Gegenüber der Ringstraße liegt Kunsthistorische Museum das zusammen mit dem Naturhistorischen Museum für die Kaiserlichen Sammlungen erbaut wurde. hätte gegenüber der Neuen Hofburg ein paralleler Flügel angebaut werden sollen an das Naturhistorische Museum anschließen hätte sollen. Heldenplatz und der Maria-Theresien-Platz wären somit zum Kaiserforum geworden. Dieser Plan wurde aus Geldmangel

Der Abschluss der Bautätigkeit am Ring erst 1913 mit der Fertigstellung des Kriegsministerium erreicht als der Ringstraßenstil schon ein wenig unmodern geworden war das etwa gleichzeitige Postsparkassengebäude von Otto Wagner zeigt.

Die größte Katastrophe war der Brand Ringtheaters 1881 der mehrere hundert Todesopfer forderte.



Bücher zum Thema Wiener Ringstraße

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Wiener_Ringstra%DFe.html">Wiener Ringstraße </a>