Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 22. September 2019 

Wilhelm Pieck


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Wilhelm Pieck (* 3. Januar 1876 in Guben ( Niederlausitz ) † 7. September 1960 in Berlin) war Kommunist Politiker und Präsident der DDR .

Der Sohn eines Kutschers beginnt nach der Volksschule 1890 eine Tischlerlehre und begibt sich wie dieser Zeit üblich anschließend auf Wanderschaft. Seit 1894 ist er Mitglied des Deutschen Holzarbeiterverbandes 1895 tritt er in die SPD ein. Seit 1896 arbeitet als Tischler in Bremen und als Stadtbezirksvorsitzender der SPD 1905 in die Bremer Bürgerschaft gewählt der er bis 1910 angehört. 1907 / 1908 besucht er die zentrale Parteischule der wo er unter den Einfluss von Rosa Luxemburg kommt. 1910 wird er 2. Sekretär des zentralen der SPD in Berlin.

Während des Ersten Weltkrieges 1914 bis 1918 nimmt er als entschiedener Gegner der Burgfriedens -Politik an Konferenzen linker Sozialdemokraten teil. 1915 wird er zum Kriegsdienst einberufen. Auch Soldat agitiert er gegen den Krieg und vor ein Kriegsgericht gestellt. Bevor es zu Urteil kommen kann flieht Wilhelm Pieck 1917 in den Untergrund nach Berlin und Mitglied des Spartakus-Bundes geht er später nach Amsterdam ins Exil .

Nach dem Krieg 1918 kehrt er nach Berlin zurück und Gründungsmitglied der KPD . 1921 wählt ihn die deutsche KPD ins der Kommunistischen Internationalen und so lernt er früh Wladimir I. Lenin kennen. Zur gleichen Zeit wird er Abgeordneter des Preußischen Landtags dessen Mitglied er bleibt bis zu Wahl in den Reichstag 1928 .

1922 ist er Mitbegründer der Internationalen Roten und wird 1925 Vorsitzender der Deutschen Roten Hilfe. Seine Tätigkeit bringt ihm die Wahl ins Präsidium Exekutiv-Komitees der Kommunistischen Internationalen 1931 .

Nach der Machtergreifung von Adolf Hitler 1933 und der einsetzenden Verfolgung deutscher Kommunisten Wilhelm Pieck nach der Verhaftung von Ernst Thälmann im März 1933 als dessen Stellvertreter dem Parteivorsitz beauftragt. Bereits im Mai muss jedoch nach Paris ins Exil gehen.

Die KPD ist nun nur noch Untergrund oder aus dem Ausland heraus tätig. 1935 wird Pieck auf der Konferenz der in Brüssel zum Parteivorsitzenden für die Dauer der Thälmanns gewählt und verlegt sein Exil nach Moskau . Hier gründet er 1943 das Nationalkomitee Freies Deutschland das sich mit der Organisation der Zukunft in einem Deutschland nach Hitler befasst.

Bereits am 1. Juli 1945 kehrt Wilhelm Pieck nach Berlin zurück beginnt mit dem politischen Neuanfang in der Zone. Zunächst forciert er den Prozess der der SPD in die KPD welches mit Gründung der SED endet. 1946 wird er gemeinsam mit Otto Grotewohl Vorsitzenden der SED gewählt und nach Gründung Deutschen Demokratischen Republik (DDR) 1949 zum ersten Staatspräsidenten und bleibt dies zu seinem Tode 1960.

Nach Wilhelm Pieck wurde das Segelschulschiff Wilhelm Pieck der GST der DDR benannt.

Weblinks



Bücher zum Thema Wilhelm Pieck

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Wilhelm_Pieck.html">Wilhelm Pieck </a>