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Wilhelm Stuckart


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Wilhelm Stuckart (* 1902 1953 ) war Staatssekretär im Reichsministerium des Innern während der Zeit des Dritten Reiches .

Seit 1935 war Stuckart im Reichsministerium des Inneren der ihm unterstehenden Abteilung I ( Verfassung Gesetzgebung Verwaltung ) an der Ausarbeitung aller grundlegenden Gesetze Verordnungen gegen die im Deutschen Reich wohnenden Juden beteiligt insbesondere am Reichsbürgergesetz und dem Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und deutschen Ehre ( Nürnberger Gesetze ). 1940 beteiligte er sich an den Vorbereitungen die deutsche Staatsbürgerschaft zu entziehen 1941 erarbeitete einen Vorschlag zur Kennzeichnung der Juden im Reich. Auf der Wannsee-Konferenz schlug Stuckart die Zwangs sterilisierung der Mischlinge vor. Im April 1943 leitete er eine Staatssekretärskonferenz über die Ahndung strafbarer Handlungen von Juden durch die (13. Verordnung zum Reichsbürgergesetz).

Leben

Geboren in Wiesbaden als Sohn eines Bahnangestellten christlich erzogen. 1919 Freikorpskämpfer. Ab 1922 Jurastudium in München und Frankfurt/Main. Dezember 1922 Eintritt in NSDAP . 1928 Promotion zum Dr. jur. Ab Amtsrichter. 1932 bis März 1933 Anwalt und der SA in Pommern. Juni 1933 Staatssekretär im Wissenschaftsministerium 1934 Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Volksbildung 1935 Staatssekretär im Reichsinnenministerium. 1936 in die SS 1944 SS -Obergruppenführer. Im Mai 1945 als Innenminister der Dönitz in Flensburg interniert. Im April 1949 Wilhelmstraßenprozess Verurteilung zu drei Jahren und zehn Gefängnis die wegen der vorangegangenen Haft als galten. 1950 durch Spruchkammerverfahren als Mitläufer eingestuft und 1952 zu 50.000 DM verurteilt. Im November 1953 tödlich verunglückt.

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