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Willi Forst


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Willi Forst eigentlich Wilhelm Anton Frohs (* 7. April 1903 in Wien ; † 11. August 1980 in Wien) war ein österreichischer Schauspieler Drehbuchautor Regisseur und Produzent .

Inhaltsverzeichnis

Anfänge

Forst wurde als Sohn eines Porzellanmalers Wien geboren. Seine ersten Erfahrungen auf der sammelte er als Laienspieler. 1919 erhielt er er keine professionelle Schauspielausbildung besaß ein Engagement Teschen . Nach und nach stieg er über Provinzbühnen die Karriereleiter hoch und bekam 1925 lyrischer Tenor einen Vertrag für Operetten und Revuen am Metropoltheater in Berlin. Dazwischen spielte auch in Wien am Carltheater und am Durch Max Reinhardt gelangte er 1928 an das Deutsche Anfang der 20-er Jahre entdeckte Forst zugleich Film und trat in unterschiedlichen Rollen als Zuhälter Komponist Artist oder galanter Offizier auf.

Höhepunkte der Karriere

Die 30-er und 40-er Jahre bildeten Höhepunkt seines Filmschaffens. Die Schubert -Biographie "Leise flehen meine Lieder" (1933) war erste Regiearbeit. Danach folgten in loser Folge bekanntesten und beliebtesten Spielfilme: "Maskerade" (1934) " Burgtheater " (1936) "Bel Ami" (1939) "Operette" (1940) Blut" (1942) "Wiener Mädeln" (1945). Mit seinen musikalischen Komödien die vor allem die Jahrhundertwende die Stadt Wien als Hintergrund verwendeten wurde er zum des Publikums. Die "österreichischten" Filmen urteilt er habe er nach dem Anschluss Österreichs an gedreht.

Das Abklingen der Karriere

In der Nachkriegszeit blieben die großen aus. Eine Ausnahme bildete lediglich der Film Sünderin" (1950) mit Hildegard Knef in der Hauptrolle der durch Proteste katholischen Kirche zum Skandalon avancierte aber 7 Menschen ins Kino zog. "Wien du Stadt Träume" (1957) war sein letzter Film. Danach Forst sich aus dem Filmgeschäft zurück da Stil wie er resignierend meinte nicht mehr sei.

Nach dem Tod seiner Frau (1973) er gänzlich zurückgezogen von der Öffentlichkeit litt Krebs und verbrachte die letzten Lebensjahre im Tessin .

Filmografie

  • 1922 Sodom und Gomorrha
  • 1922 Oh du lieber Augustin
  • 1922 Der verwechselte Filmstar
  • 1923 Lieb' mich und die Welt mein
  • 1927 Die Elf Teufel
  • 1927 Café Elektric
  • 1927 Die drei Niemandskinder
  • 1928 Amor auf Ski
  • 1928 Ein besserer Herr
  • 1928 Ein Tag Film
  • 1928 Unfug der Liebe
  • 1928 Die blaue Maus
  • 1928 Liebfraumilch
  • 1929 Der Sträfling aus Stambul
  • 1929 Die Lustigen Vagabunden
  • 1929 Fräulein Fähnrich
  • 1929 Atlantik sein erster Tonfilm Poldi mit Fritz Kortner
  • 1929 Die Frau die jeder liebt du!
  • 1929 Die Weißen Rosen von Ravensberg
  • 1929 Gefahren der Brautzeit
  • 1929 Katharina Knie
  • 1930 Das Lied ist aus
  • 1930 Der Herr auf Bestellung
  • 1930 Ein Burschenlied aus Heidelberg
  • 1930 Ein Tango für Dich
  • 1930 Petit officier… Adieu!
  • 1930 Zwei Herzen im Dreiviertel-Takt
  • 1931 Der Raub der Mona Lisa Vicenzo Peruggia mit Gustaf Gründgens Roda Roda
  • 1931 Die Lustigen Weiber von Wien
  • 1932 Der Prinz von Arkadien
  • 1932 Ein blonder Traum
  • 1932 So ein Mädel vergisst man
  • 1932 Peter Voss der Millionendieb
  • 1933 Ihre Durchlaucht die Verkäuferin
  • 1933 Leise flehen meine Lieder erstes und erste Regie
  • 1933 Brennendes Geheimnis
  • 1934 Ich kenn' dich nicht und dich
  • 1934 So endete eine Liebe
  • 1934 The Unfinished Symphony
  • 1934 Maskerade Regie mit Paula Wessely Hans Moser
  • 1935 Königswalzer
  • 1935 Mazurka
  • 1936 Burgtheater
  • 1936 Allotria Regie mit Heinz Rühmann
  • 1937 Capriolen
  • 1937 Serenade
  • 1938 Es leuchten die Sterne
  • 1939 Ich bin Sebastian Ott
  • 1939 Bel Ami George Duroy
  • 1940 Operette Regie und Franz Jauner mit Paul Hörbiger Maria Holst Dora Komar Curd Jürgens
  • 1942 Wiener Blut Regie mit Willy Fritsch Maria Holst Hans Moser Theo Lingen Dorit Kreysler Fred Liewehr
  • 1944 Hundstage
  • 1944 Ein Blick zurück
  • 1945 Wiener Mädeln Regie und Carl Michael Ziehrer mit Anton Edthofer Judith Holzmeister Dora Vera Schmid Hans Moser Edmund Schellhammer Lizzi Holzschuh Hansi Stork Curd Jürgens Fred Liewehr
  • 1947 Der Hofrat Geiger
  • 1948 Die Frau am Weg
  • 1948 Das Kuckucksei
  • 1949 Die Stimme Österreichs
  • 1950 Die Sünderin Regie mit Hildegard Knef
  • 1950 Herrliche Zeiten
  • 1951 Es geschehen noch Wunder
  • 1952 Alle kann ich nicht heiraten
  • 1952 Im weißen Rößl Regie mit Johanna Matz Johannes Heesters Walter Müller
  • 1954 Bei Dir war es immer schön
  • 1954 Weg in die Vergangenheit Clemens mit Paula Wessely Josef Meinrad Attila Hörbiger
  • 1955 Die Drei von der Tankstelle
  • 1955 Ein Mann vergisst die Liebe
  • 1956 Kaiserjäger Regie mit Judith Holzmeister Gunther Philipp Attila Hörbiger Senta Wengraf Oskar Sima
  • 1957 Die unentschuldigte Stunde
  • 1957 Wien du Stadt meiner Träume

Auszeichnungen

  • 1968 Bundesfilmpreis (Filmband in Gold) für sein Lebenswerk

Literatur

  • Robert Dachs Willi Forst. Eine Biographie. Wien 1986. ISBN 3-218-00437-3
  • Armin Loacker (Hrsg.) Willi Forst - Ein Filmstil aus Wien. 2003. ISBN 3-901932-24-0
  • Kirsten Burghardt Werk Skandal Exempel. München 1996. (behandelt den Forst-Film "Die ISBN 3-926372-61-3

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