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Wohltemperierte Stimmung


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Unter der Sammelbezeichnung "Wohltemperierte Stimmungen " (von "temperieren" entlehnt nach lat. "temperare": "das rechte Maß beachten in richtige Verhältnis setzen") fasst man eine Reihe Temperaturen zusammen. Charakteristisch für diese ist dass Intervalle vorkommen welche unakzeptabel von deren reinen abweichen. Deshalb sind sämtliche Tonarten spielbar. Außerdem wohltemperierte Stimmungen im Gegensatz zur gleichstufigen Stimmung (auch gleichtemperierte Stimmung) die Tonartcharaktere da in unterschiedlichen Tonarten unterschiedlich stark temperiert sind.

Dementsprechend ist die weit verbreitete Behauptung der Begriff wohltemperierte Stimmung mit der gleichschwebenden identisch sei ein Irrtum. Auch das bekannte "Das Wohltemperierte Klavier" von Johann Sebastian Bach nicht zur Demonstration der gleichtemperierten Stimmung sondern zum Hervorheben der Tonartcharaktere sowie zur Unterstreichung Ungeeignetheit der damals üblichen mitteltönigen Stimmungen für Tonarten mit vielen Vorzeichen.

Die erste wohltemperierte Stimmung in Europa die 1691 von Andreas Werckmeister ( 1645 - 1706 ) eingeführte Werckmeister-Stimmung .



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