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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 17. Juni 2019 

Wohngemeinschaft


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Eine Wohngemeinschaft (kurz WG ) bezeichnet das freiwillige Zusammenleben mehrerer unabhängiger in einer Wohnung . Allgemeine Räume wie Bad Küche evtl. Wohnzimmer werden dabei gemeinsam genutzt.

In vielen anderen Ländern ist diese allem unter Studenten bevorzugte Lebensform nicht so verbreitet wie in Deutschland oder Österreich.

Umgangssprachlich unterscheidet man die Zweck-WG deren Bewohner und Bewohnerinnen nur aus zusammen leben Gemeinschaftsleben aber eine untergeordnete Rolle Das Gegenteil ist die Nicht-Zweck-WG in der oft Freunde und Freundinnen wollen und viel miteinander unternehmen.

Rechtliche Aspekte einer WG

Zivilrechtlicher Aspekt : Wohnungsgemeinschaften sind im deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch nicht ausdrücklich geregelt. Daher sind verschiedene Konstruktionen des Mietvertrags denkbar:

a) Hauptmieter + Untermieter . Ein Bewohner der WG fungiert als der den Mietvertrag mit dem Vermieter schließt. restlichen Mitbewohner schließen mit dem Hauptmieter einen (mit zwingender Genehmigung des Vermieters in der Das räumt dem Hauptmieter eine priviliegerte Stellung mit mehr Rechten und Pflichten ein.

In der Praxis hat dies vor den Nachteil dass der Hauptmieter seine Vertragspflichten muss (Zahlung des Mietzins) und ein Verschulden Untermieter für die Zahlung der Miete an Vermieter unerheblich ist. Generell trägt der Hauptmieter das Haftungsrisiko an der Mietsache letztendlich und für das Einhalten der Hausordnung seiner Mitbewohner Vertragspartner gerade stehen. Dafür kann er aber der Regel ohne Rücksicht auch seinen Mietvertrag dem Vermieter kündigen oder einzelne Mitbewohner kündigen.

b) nur Hauptmieter in einem Mietvertrag . Alle Bewohner der WG sind Hauptmieter. haben alle gleiche Pflichten gegenüber dem Vermieter. sind Entscheidungen der Mietpartei in der Regel und einstimmig zu fällen. Das kann sich einer Kündigung eines Mitbewohners als problematisch erweisen. einzelne Hauptmieter haftet im Übrigen gesamtschuldnerisch d. für die ganze Vertragsschuld der Mietpartei gegenüber Vermieter.

c) einzelne Mietverträge mit jedem Bewohner . Der Vermieter schließt mit jedem Bewohner Mietvertrag einzeln ab. Folglich haftet auch nur Mitbewohner für sich selbst. Da dies für Vermieter recht aufwändig ist wird man solche eher selten antreffen.

Ausnahme : Für Lebensgemeinschaften oder Ehen gilt regelmäßig dass sie nicht unter Begriff der "Wohngemeinschaft" fallen. Kurzfristiger Besuch von zu 6-8 Wochen oder die Aufnahme eines ebenso nicht. Der Lebenspartner oder Ehegatte darf Zeit beim jeweiligen Partner/Ehegatte einziehen und das ohne Zustimmung des Vermieters (sofern die Wohnung dadurch überbelegt wäre).

Für eine nicht-eheliche Lebensgemeinschaft ergibt sich das Problem dass der Partner welcher nicht ist in einer rechtlichen Abhängigkeit vom anderen de facto steht. Denn spätestens mit dem Ende Partnerschaft/Beziehung kann der Partner der Vertragspartner ist anderen auffordern aus der Wohnung auszuziehen.

Statistische Erhebungen

Die Bundesrepublik Deutschland führt in ihren zur amtlichen Bevölkerungsstatistik keine genaueren Erhebungen über Somit können keine verlässlichen Daten zur Verbreitung Bedeutung der Wohngemeinschaften bereitgestellt werden.

Siehe auch: Kommune Portal Zusammenleben Mietrecht



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