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Woody Allen


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Woody Allen (* 1. Dezember 1935 in Brooklyn New York USA ; eigentlich Allan Stewart Konigsberg ) ist ein US-amerikanischer Komiker Regisseur Autor und Schauspieler .

Er erhielt 1978 für Der Stadtneurotiker den Oscar als bester Regisseur und das beste Drehbuch sowie 1986 für das Drehbuch. Insgesamt wurde er für den Academy Award nominiert.

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Am 1. Dezember 1935 wurde in Brooklyn New York City Stewart Allen Konigsberg geboren. Sein Vater ein arbeitsloser Diamantenschleifer und seine Mutter Nettie in Flatbush einem stark jüdisch geprägten Viertel. waren keine orthodoxen Juden doch sie schickten Sohn acht Jahre lang auf eine hebräische Stewart nutzte diese Zeit zur eingehenden Beschäftigung Baseball Basketball und Boxen . Über die Public School 99 führte Schullaufbahn zur Midwood High wo "Red" so der Spitzname des schmächtigen Rotschopfs ersten mal auf sich aufmerksam machte und durch sein außergewöhnliches Talent für Kartenspiele (ein Wort in der Midwood High war "Never play cards with Konigsberg" ).

Er entwickelte ein gewisses Interesse für Theater vor allem aber für das Kino und die Radioshows der Vierziger wie "Duffy's Tavern" oder "The Great Gildersleeve" . Und er spielte täglich bis zu Stunden Klarinette . Um sein Taschengeld etwas aufzubessern begann Gags für die Agentur David O. Alber zu schreiben die Kolumnisten großer Tageszeitungen verkauft wurden. Durch sein Talent und durfte er bald Entertainment - Stars wie Sid Caesar zuarbeiten. Sechzehn Jahre und frisch im Showbusiness beschloss Konigsberg fortan Künstlernamen Woody Allen zu tragen.
Trotz seines einträglichen Jobs belegte er Eltern zuliebe einen Communications Arts Course an New York University zu sehen war er kaum. Einzig prägendes Ereignis seiner Studienzeit war der Rat seines Dekans einen Psychoanalytiker aufzusuchen. Aber er hatte ganz andere Sorgen:

Woody dessen gesammelte Bildung aus Comics Radiosendungen und Marx-Brothers -Filmen stammte zog es immer wieder zu Frauen. Müßig zu erwähnen dass seine Chancen waren. Also nahm er Privatstunden um seine Defizite aufzuholen. Die Taktik ging auf: Prompt er bei der Philosophiestudentin Harlene Rosen. Sie sechzehn er neunzehn sie beschlossen zu heiraten.
Das junge Paar zog nach Manhattan und Woody stieg vom Gagzulieferer zum Drehbuchautor auf. Die Ed Sullivan Show die Show und einige andere gehörten zu seinen 1957 trat er nominiert für den Emmy das erste Mal aus dem Schatten Auftraggeber und vor die Linse einer Kamera.

Ungefähr zur gleichen Zeit ging seine mit Harlene in die Brüche. Bis sie 1969 auf zwei Millionen Dollar verklagte war der Hauptgegenstand seiner Gags die er mittlerweile als Prosa veröffentlichte. Er begann Theaterstücke zu und aufzuführen aber sein neuer Ehrgeiz war Stand-Up-Comedian zu werden eine Gattung von Alleinunterhaltern Mitte der Fünfziger in Mode kam.

Sein erster Auftritt 1960 im Greenwicher Nachtclub Duplex geriet zum Fiasko. Seine hielten ihn für den schlechtesten Komiker der zu sehen war. Aber gemeinsam gelang es aus diesem schüchternen und linkischen Auftreten eine zu machen und so einen unverwechselbaren Stil kreieren der Allen zum Geheimtipp avancieren ließ. brauchte seine Zeit und sicher auch einige aber Konigsberg machte aus sich im Laufe Jahre die Kunstfigur Woody die bis heute unverändert in all seinen Filmen vorkommt.

Vor seiner ersten Filmproduktion 1965 ( "What's new Pussycat" ) schrieb Woody Allen bereits 14 Jahre Witze die er größtenteils als Stand-Up-Comedian benutzte verkaufte. Er war auf dem besten Wege seinem intellektuellen -und somit ungewöhnlichen- Stil und erfundenen Geschichten aus seinem Privatleben zur nationalen aufzusteigen. Seine ersten Schritte im neuen Medium tat er nach dem selben Rezept ihm auf der Bühne so großen Erfolg hatte.

So zeichnen sich Woody-Allen-Filme zwischen 1965 1975 vor allem durch ihre Kombination von Sprach- mit absurdem Bildwitz aus (man denke an "Der Schläfer" wo der Erzschurke mit einer riesigen niederschlagen wird). Wie im Nummern-Kabarett dient die Handlung meist einzig und allein dazu Gags ihr aufzureihen.
Mangels einer eigenen erzählerischen Form bedient Allen bereits vorhandener Erzählkonzepte die er bei Gelegenheit gehörig durch den Kakao zieht. Komödien "Alles was Sie über Sex wissen wollten" eine Travestie der Aufklärungsfilme der Sechziger mögen hier Beispiel dienen. Charakteristisch für sein Frühwerk ist dass nach seiner eigenen Aussage bis zu Prozent des fertigen Films erst auf dem improvisiert wurden.
Viele der eingesetzten Stilmittel vor allem Travestie und die teilweise arg surrealen Inhalte auch in seinen 1971 1973 und 1980 in Buchform veröffentlichten Kurzgeschichten zu finden.

Die New-York-Trilogie

Aber Woody Allen wollte nicht wie Charlie Chaplin für den Rest seines Lebens auf Rolle des Tolpatsches und Film clowns festgelegt bleiben. Schon zu Zeiten von "Die letzte Nacht des Boris Gruschenkow" bekommen seine bisher recht belanglosen Klamauk-Filme dunkleren Unterton. 1976 spielt er seine erste Rolle in "Der Strohmann" .
Im selben Jahr beginnt er auch den Dreharbeiten zu "Annie Hall" ( Der Stadtneurotiker ) der in jeder Beziehung einen Bruch seinen bisherigen Filmen darstellt.
"Annie Hall" hat weder in Form noch Inhalt anderen Film oder ein Genre zum Vorbild. Auch kann Allen jetzt einige filmische Erfahrung zurückgreifen und nutzt verschiedene und Erzähltechniken wesentlich stärker als zuvor. Gleichzeitig er Stilmittel viel bewusster ein die häufigen aus anderen Filmen z.B. sind kein Selbstzweck sondern haben ihrerseits eine eigene Funktion. Vor aber ändern sich die Inhalte. Woody Allen 40 und frisch getrennt von Diane Keaton zieht erstmals die Bilanz seines bisherigen Persönliche Erfahrungen hatte er schon immer in Arbeit einfließen lassen ein famoses Beispiel hierfür Allens Witze über seine Ex-Frau Harlene Rosen "Quasimodo ich will die Scheidung." ) aber in "Annie Hall" wird das Publikum erstmals wirklich einbezogen hat das Gefühl am Auf und Ab teilzuhaben. Der Film hatte entscheidende Konsequenzen für Er schaffte es sich auf eine Stufe dem Zuschauer zu stellen. Sein Publikum lachte mehr über ihn sondern mit ihm.

Mit " Manhattan " knüpfte er 1979 wieder an die Thematik an. Anders bei "Der Stadtneurotiker" versuchte er einen relativ ernsthaften Film drehen. Er scheiterte hierbei mehr und mehr seinem Ruf als fabelhafter Komiker. Ganz konnte das Clownsimage nie ablegen. Aber alles in waren "Der Stadtneurotiker" und "Manhattan" Woody Allens größte Erfolge. Diese Filme seinen Namen untrennbar mit dem Big Apple.

Den letzten Teil der so genannten bildet "Stardust Memories" . Wie die beiden Vorgänger ist auch "Stardust Memories" deutlich autobiographisch angehaucht spielt also in York und handelt von einem Filmschaffenden. Allerdings er auch von dessen übergroßer Verachtung für Publikum was Allen in Amerika lange lange nicht verziehen wurde. Es schien fast als er ein für allemal das Clownsimage ablegen er nach einem Sturm der Entrüstung darauf dass es zwischen dem Protagonisten seines Filmes ihm selbst keinerlei Parallelen gebe.

Die Achtziger

Unter Filmkritikern herrscht die Meinung dass Allens Filme in den Achtzigern nur mit oder polnischen zu vergleichen wären. Tatsächlich hat sich noch nie sehr viel aus Hollywood der amerikanischen Filmbranche gemacht. Er war ja mal bei der Oscarverleihung als "Annie Hall" vier Stück gewann.
Was seine Filme betrifft lassen sich Linien unterscheiden. Auf der einen Seite entwickelt seine Komödien weiter die nun zu Tragikomödien Die Story wird aufwändiger sie spielt oft mehreren Handlungs- und Realitätsebenen. Die Filme sind einiges aussagekräftiger als seine frühen Komödien oder wir ihre Aussage wird nicht mit plumpen kaschiert. Fast alle haben ein Sad End zum Beispiel "The Purple Rose of Cairo" wo die Protagonistin am Ende noch und einsamer ist als zu Anfang.
Andererseits experimentiert Allen mit alternativen Formaten dreht er beispielsweise "Innenleben" oder "Eine andere Frau" die ganz und gar ohne jede auskommen. Kritiker warfen ihm allerdings vor mit Filmen nur den von ihm verehrten Ingmar Bergman kopieren zu wollen oder zu können. ein Film über seine Kindheit "Radio Days" am einfachsten zu beschreiben als Kostümfilm Im Gegensatz zum ebenfalls autobiographischen Theaterstück "The Floating Lightbulb" durfte dieser sogar nach seiner Uraufführung gezeigt werden das Stück zog Allen nämlich zurück.

Soon Yi und die Neunziger

Nach "Verbrechen und andere Kleinigkeiten" findet Allen allmählich zu einem neuen An die Stelle seiner schwarzseherischen Tragikomödien treten andere die wieder leichter und beschwingter anmuten. Filmen wie "Alice" hat er zwar nach der Meinung Kritiker Schwierigkeiten zu einem überzeugenden Ende zu aber diese neueren Filme stehen dennoch für im Gegensatz zu den frühen Komödien dramatisch Entwicklung mit einem im Gegensatz zu den positiven Grundtenor. Allerdings gab es im August eine Entwicklung im Privatleben des Stars die Welt seine Filme mit Argusaugen beobachten lässt. seine langjährige Lebensgefährtin und Hauptdarstellerin Mia Farrow ein Verhältnis zwischen ihrer Adoptivtochter Soon-Yi Allen ent- und aufdeckte lieferten sich die eine Schlammschlacht ohne gleichen in deren Verlauf Farrow Woody Allen beschuldigte seine siebenjährige Tochter geschändet zu haben und er seinerseits behauptete Farrow habe geplant ihm die Augen auszustechen wie Ödipus sich selbst geblendet hatte nachdem er Inzest begangen hatte. Vielleicht gibt sich Allen soviel Mühe sich auf harmlose Nettigkeiten zu Aber auf jeden Fall taucht die Figur hysterischen Gattin seitdem häufig in seinen Filmen

Das Leben nach Mia Farrow

Kurzfristig ersetzt Diane Keaton Mia Farrow bei "Manhattan Murder Mystery" . Danach verhilft Allen gleich in zwei Filmen einer Schauspielerin zu einem Oscar (Dianne Wiest und Mira Sorvino ) später bei "Sweet and lowdown" Sean Penn und Samantha Morton zu Nominierungen. Er ein Musical in Venedig und mit "Harry außer sich" einen Film der dem "Stadtneurotiker" am nächsten kommt und der vielleicht Film seiner Karriere ist. Allen dreht weiterhin Jahr einen Film aber seit 2001 ( "Im Bann des Jade- Skorpions" ) erschien keiner mehr im deutschen Kino.

Filmographie

siehe auch Filmographie

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