Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 14. Dezember 2019 

Züchtung


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Als Züchtung wird die gezielte Kreuzung Pflanzen (Pflanzenzüchtung) oder Tiere ( Tierzucht ) bezeichnet. Die Züchtung hat vor allem Verbesserung der Ertragsleistung und Krankheitsresistenz landwirtschaftlicher Kulturpflanzenarten Tierrassen zum Ziele. Beide Arbeitsgebiete werden von (Forschungsanstalten bei Bund und Bundesländern sowie an Universitäten) und privaten Einrichtungen (Pflanzenzuchtfirmen) betrieben.


Bei den landwirtschaftlichen Nutztieren lassen sich Unterschiede bei der Züchtungs feststellen:

  • Schweinezucht ( Hybridzucht )
Bei den Schweinen gibt es unterschiedliche die sich durch ihr Eigenschaften unterscheiden: Einige haben ein hohes Vermögen Muskelfleich anzusetzen (z.B. PI) andere Rassen weisen günstige Fruchtbarkeitseigenschaften aus Deutsche Landrasse LR). Um die Eigenschaften beider zu nutzen werden die Rassen gekreutzt. Hierbei es wichtig daß einige Eigenschaften eher vom vererbt werden andere eher von der Mutter; unterscheidet man in der Schweinezucht Vaterlinien und Pietrain ist eine Vaterlinie und die Landrasse Mutterlinie.

Solche Schweine die zur Schlachtung gehalten sind daher nahezu immer Hybridschweine da ihr und Mütter aus unterschiedlichen Linien stammen (Hybridzucht). ist es in der Schweineproduktion derart daß einige Zuchtunternehmen gibt (z.B. Schaumann PIG BHZP). Unternehmen halten reine Linien d.h. diese Rassen nicht untereinander gekreutzt sondern nur innerhalb der vermehrt. Die Tierbestände der Zuchtunternehmen nennt man Basispopulationen die auf Basiszuchtbetrieben gehalten werden. Tiere aus diesen Populationen typischerweise an Vermehrungsbetriebe verkauft. Auch auf diesen Betrieben werden Linien noch nicht gekreutzt sondern hier werden Tiere nur "vermehrt" d.h. es werden reinrassige für die Ferkelerzeuger gezüchtet. Die Ferkelerzeugungsbetriebe belegen (d.h. Künstliche diese reinrassigen Sauen (Mutterlinie) nun mit solchen die gute Vatereigenschaften aufweisen. Diese Vorgehensweise gewährleistet die Sauen eine möglichst hohe Anzahl lebensfähiger gebärt (Muttereigenschaft) die später eine hohe Zunahme Körpermasse haben (Vatereigenschaft). Der Ferkelerzeuger belegt also Sauen die nach 3 Monaten 3 Wochen 3 Tagen (etwa 112-115 Tagen) Tagezeit die zur Welt bringen. Nach 21-27 Tagen werden Ferkel entwöhnt (= abgesetzt). Mit ca. 30 Lebenmasse die Tiere heißen jetzt Läufer werden an den Mäster verkauft. Der Mastbetrieb mästet die Tiere bis zu einem Gewicht von ca. 100 anschließend werden sie geschlachtet und kommen auf Teller.

  • Rinderzucht ( Gebrauchskreutzungen )
Die Zucht in der Rinderhaltung ist völlig verschieden. Hier werden die Zuchttiere nicht eigenen Basispopulationen gehalten. In der Rinderzucht kann Landwirt Züchter sind und ist dies auch je nach eigenem Engagement unterschiedlich stark. Prinzipiell es bei den Rindern zwar auch unterschiedliche mit unterschiedlichen Eigenschaften (s. Hausrind ) diese werden aber wenig miteinander gekreutzt. ist es in der Rinderzucht so daß die Milchkühe die selbst in der Produktion "tätig" sind zur Zucht genutzt werden. Die der Rinder kann durch Bullen erfolgen (Natursprung) hat sich aber auch hier die künstliche Milchkühe mit herausragender Leistung vererben diese Eigenschaften ihre Nachkommen weiter. Das Sperma männlicher Nachkommen unter Mithilfe von Besamungsstationen dann an andere zur Besamung ihrer Kühe verkauft.


Der wesentliche Unterschied zwischen Schweine- und besteht darin daß die Zucht der Rinder aber stetige Zuchtforschritte aufweist. Das ist in Schweinezucht nur in der Basispopulation der Fall. aber Schweine verschiedener Rassen (bei den Ferkelerzeugern) gekreutzt werden kommt es zum sogenannten Heterosiseffekt. bedeutet daß die Nachkommen (F1) der Eltern höhere durchschnittliche Leistung aufweisen als der Durchschnitt Eltern (P) ist. Dieser Effekt ist höher weiter entfernt die Rassen miteinander verwandt sind. spricht man auch von Hybridferkeln. Werden die untereinander gekreutzt splittet sich die nächste Generation in ihren Eigenschaften wieder nach den Mendelschen Gesetzen auf.

Weblinks

http://www.bafz.de/baz99_d/bazfrmd.htm

http://www.bdp-online.de/

http://www.bundessortenamt.de/internet20/

http://www.fal.de/



Bücher zum Thema Züchtung

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Z%FCchtung.html">Züchtung </a>