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Zauberformel


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Die Zusammensetzung des Schweizer Bundesrates aus je zwei Mitgliedern der Parteien FDP CVP und SP sowie einem Mitglied der SVP wurde Zauberformel genannt. Von 1959 bis 2003 erfolgte die Zusammensetzung des Bundesrates nach Formel.

Die Formel ergab sich in der vom 17. Dezember 1959 . Sie spiegelte zu dem Zeitpunkt die der vier größten Parteien in den beiden Kammern des nationalen Parlamentes der Schweiz ( Nationalrat und Ständerat ) wider. Durch diese Formel fand die eine definitive Aufnahme in der Exekutive und damit die starke Mehrheit der FDP.

Die Zauberformel wurde in der Wahl 10. Dezember 2003 durch die vereinigte Bundesversammlung gesprengt. Die SVP hatte in den vorherigen Parlamentswahlen von 2003 und 1999 große Gewinne erzielt und stieg zur Partei auf. Daraufhin beanspruchte die SVP einen Sitz im Bundesrat. Christoph Blocher sorgte mit einem Ultimatum für Unruhe. erklärte dass er in den Bundesrat gewählt müsse oder die SVP sich in die zurückziehen werde. In der Wahl setzte sich Blocher gegen Ruth Metzler (CVP/bisher) im dritten Wahlgang mit einer Mehrheit durch.

Die Zusammensetzung entspricht nun wieder den Wähleranteilen im nationalen Parlament. Sie wird teilweise neue Zauberformel" genannt.

Siehe auch: Konkordanzdemokratie .



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