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Znojmo


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Znojmo (deutsch Znaim ) ist eine Bezirksstadt in Süden Tschechiens .

Inhaltsverzeichnis

Lage

Die Stadt befindet sich auf einer am linken steil abfallenden Ufer der Thaya (tschechisch Dyje ) im Herzen Süd mährens .

Sehenswürdigkeiten

Als uralte Burg und Königsstadt verfügt über einen sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern obwohl die Rotunde der heiligen Katharina (auch Heidentempel genannt) das wertvollste Denkmal ist wurde Rathausturm (von 1445 80 Meter hohem Turm das Rathaus wurde 1945 zerstört) zum Wahrzeichen der Stadt. Er gemeinsam mit dem Dom des Heiligen Nikolaus ( gotische Pfarrkirche) eine charakteristische Silhouette der Stadt. kann mit vielen anderen Sehenswürdigkeiten aufwarten zu außer Kirchen und dem Prämonstratenser -Kloster (Kloster Bruck tschechisch Louna ) auch die Renaissancebürgerhäuser gehören unter denen sich ein Labyrinth unterirdischer Gänge befindet.

Geschichte

Schon zu Zeiten des Großmährischen Reiches im 7. Jahrhundert gab es eine Burgstätte an dieser Das alte Znoima (auch Znojem ) seit 1055 einer der Hauptorte des Brünn-Znaimer Teilfürstentums später in die beiden getrennten Apanageherzogtümer Briinn und Znoimo zerfiel wurde 1145 vom böhmischen Vladislav II. zerstört. Die Prämonstratenser gründeten später im Jahre 1190 ein Kloster. Im Jahr 1226 wurde Znaim neu gegründet und von Premysliden Ottokar zur Königsstadt erhoben. 1197 hörte dann auch das Znaimer Teilfürstentum zu bestehen und Znaim wurde zu einer Siedlerstadt. 1278 wurde das Stadtrecht von Kaiser Rudolf I. bestätigt. 1292 1303 und 1307 schlossen sich andere Gnadenurkunden der böhmischen und 1314 ein förmliches Stadtrecht an. Am 18. August 1308 schloss Friedrich von Österreich mit Heinrich von Kärnten in Znaim einen Frieden in dem den Rechten auf Böhmen entsagte. Ebenso verbündeten sich hier am 18. Dezember 1393 Siegmund von Ungarn Jobst von Mähren und Albrecht III. von Österreich gegen König Wenzel . 1404 lagen vor Znaim als Sitz der Freibeuter König Siegmund und Herzog Albrecht IV. von Österreich . In den Hussitenkriegen gehörte die Stadt zum katholischen Bund Deutsch-Städte Mährens . Auch die Reformation fand hier viele Anhänger doch kam wieder zur durchgreifenden Re-katholisierung .

Einen historischen Namen gewann die Stadt den Vertrag vom April 1632 zwischen Kaiser Ferdinand II. und Wallenstein durch das Gefecht vom 11. Juli 1809 zwischen dem Nachtrab des Erzherzogs Karl und den Franzosen unter Marmont und Massena sowie durch am Tag darauf abgeschlossenen von Znaim der am 14. Juli zum Friede von Schönbrunn führte.

Danach entwickelte sich die Stadt zu regionalem Zentrum weiter. Es siedelte sich auch an wenn auch nur in geringem Maße. sind die Znaimer Gurken geworden. 1930 hatte die Stadt bereits 26.000 Einwohner 1939 - 1945 wurden 8 Dörfer des Thayabodens eingemeindet. groß ist auch das Verwaltungsgebiet das aus Gerichtsbezirken Markt Frain (tschechisch Vratenov ) Markt Joslowitz (tschechisch Jaroslavice ) und der Stadt Mährisch-Kromau (tschechisch Moravsky Krumlov ) bestand und insgesamt 950 km² so 94 Gemeinden von denen 16 das Marktrecht umfaßte.

Die deutsche Bevölkerungsmehrheit (1930 - 102.606 davon 68.093 Deutsche 31.253 Tschechen Juden und andere Nationalitäten) wurde nach Kriegsende 1945 aufgrund der Beneš-Dekrete bis ins Jahr 1946 hinein vertrieben .

Heute ist Znojmo als Bezirksstadt in Tschechien direkt an der Grenze zu Österreich das wirtschaftliche und touristischen Tor Tschechiens EU . Der Ort ist Zentrum der südmährischen Verarbeitungsbetriebe. Weltbekannt sind die schon erwähnten Znaimer Gurken und das würzige böhmische Bier das wie in vielen anderen böhmischen Städten in gebraut wird.

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