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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 9. Juli 2020 

Das Lied eines Sommers.


von Eva Ibbotson

Kategorie: Romane & Erzählungen
ISBN: 344235109X

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Die Engländerin Ellen Carr wächst im Londoner Stadtteil Bloomsbury bei ihrer Mutter heran, die sich dem militanten Kampf der Suffragetten anschließt. Niemand in ihrer intellektuellen Umgebung versteht Ellen, als sie ihrer Leidenschaft fürs Kochen nachgibt und eine Stelle als Hausmutter in einem österreichischen Internat annimmt.

Ellen stürzt sich in die Arbeit mit schwierigen, psychisch oft sehr verletzten Kindern, einer überkandidelten Lehrerschaft und dem äußerst sympathischen Hausmeister Marek. Es sind die dreißiger Jahre und außerhalb der Schule zieht der Faschismus immer bedrohlichere Kreise. Für Marek, den Ellen liebt, wird es gefährlich, denn er ist nicht nur ein verfolgter tschechischer Komponist, sondern er führt auch riskante Aufträge an der Grenze aus. Das Lied eines Sommers ist ein Roman voller Herzenswärme und Menschlichkeit, der dem Bestseller von Eva Ibbotson Die Morgengabe in nichts nachsteht. --Manuela Haselberger

FĂŒr Menschen, die auch in unserer Welt noch trĂ€umen können
Diese Liebesgeschichte hat mich so mitgerissen, dass ich dieses Buch schon 2 Mal verschlingen musste. NatĂŒrlich spielt das "Schicksaal" eine nicht unbedeutende Rolle und manchem wĂŒrden vielleicht zu viele ZufĂ€lle mitspielen. Wer aber auch gerne einmal trĂ€umt, fĂŒr den ist dieses Buch ideal.
Die Liebesgeschichte spielt in der Zeit des 2. Weltkrieges und wÀre auch in keiner anderen Zeit so möglich gewesen. Die Charaktere sind von den VerhÀltnissen damals geprÀgt und prÀgen díese selbst mit.

Das Lesen dieses Buches ist ein Eintauchen in diese Zeit, ihre Traditionen, KĂŒnste und Lebensphilosophien.
Es lohnt sich!

Eine wunderbare Liebesgeschichte
"Das Lied eines Sommers" ist eine schöne Liebesgeschichte in der das Schicksal oft seinen Auftritt hat. Die Autorin schreibt so spannend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Ihr Stil ist nicht gerade stereotyp. Eva Ibbotson spricht nicht alles klar aus, trotzdem wird alles klar. Ihre ZeitsprĂŒnge verwirren manchmal, jedoch klĂ€rt sich alles höchstens ein paar Seiten spĂ€ter, was dazu fĂŒhrt, dass Spannung zwar aufgebaut wird, diese aber nicht unertrĂ€glich wird. Ein sehr gutes Buch, was man daran erkennt, dass man es in einem Rutsch lesen muss.

OberflÀchlich und langweilig
Leider ist der Schreibstil der Autorin oft unlogisch, BrĂŒche in Zeit und Ort der Handlung sind an der Tagesordnung. Im Thema dieses Buches hĂ€tte viel mehr Potential gesteckt, es ist schade, dass dies nicht genutzt wurde. Viele Handlungen erscheinen als unlogisch, manche Abschnitte (z.B. das Einstudieren des "Schlachthofes" in Hallendorf) wirken unsĂ€glich langamtmig und lassen die Handlung ins Stocken geraten. Gerade zu dieser außergewöhnlichen Handlung, dem recht holprigen Schreibstil will das dann doch sehr konventionelle pappsĂŒĂŸe Happyend einfach nicht passen. So wie mir wird es sicherlich vielen anderen Lesern auch ergangen sein. Am Ende des Buches kann man einfach nicht zufrieden sein!
Siehe auch:

Romane & Erzählungen > Das Lied eines Sommers.
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