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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 25. August 2019 

Einmal Rupert und zurück


von Douglas Adams

ISBN: 3453082303

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nicht ganz gelungen ...
Irgendwie paßt dieser Band nicht so recht zu den vier ersten Bänden der (letztendlich) fünfbändigen Trilogie "Per Anhalter durch die Galaxis", doch trotzdem ist es ein Adams, ein für sich genommenes Meisterwerk und steht somit in einer Reihe mit den ersten Bänden. Vielleicht gerade deswegen scheint dieser Band besonders verquer zu kommen, ständig gibt es Dimensionssprünge und ähnliche (bis dahin zumindest nicht in der Form aufgetretene) Phänomene.

Die ersten Bände waren gut, hatten gleichzeitig Charme und einen sprühenden Witz, der sich aber in diesem fünften Band nicht so recht einstellen will - vielleicht hätte Adams einfach davon Abstand nehmen sollen und andere Titel wie z.B. "Die Letzten ihrer Art" schreiben sollen. Dazu kann ich ihm nur immer wieder gratulieren, hierzu eher nicht. Der Leser (zumindest mir erging es so) wird förmlich gezwungen dieses Buch mehrfach zu lesen, sei es aus Lust oder weil er es bis dahin dann doch noch nicht so richtig verstanden hatte - aber vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal!

Für einen wahren Fan ist natürlich auch dies ein absolutes Muß! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

Grandioser Abschluß
Der fünfte und letzt Teil der Anhalter-Triologie ist ein würdiger Abschluss. Er ist erst wesentlich später als die anderen Teile erschinen und wurde wohl nur auf Grund des intensiven Drängens einer fanatischen Fangemeinde geschriben, so dass man Adams Geldmacherei hier wohl wirklich nicht vorwerfen kann. Auf jeden Fall ist der letzt auch der verrückteste Teil der Reihe. Wärend er am Anfang nur in verschieden Warscheinlichkeiten und Zeitstufen hinundher wanderte, so springt er jetzt problemlos zwischen den verschiedenen Dimensionen. Ein besonderen Lob verdient Adams nach meiner Meinung für das Ende. Ohne zuviel verraten zu wollen: Selten wurde eine weitere Fortsetzung so konsequent ausgeschlossen wie hier.

Die Per Anhalter durch die Galaxis Reihe muß man einfach gelesen haben und der letzte Teil gehört auf jeden Fall dazu. Auch wenn Adams hier vieleicht nicht mehr ganz so viel Elan zeigt, wie bei den ersten Teilen, so ist das Buch doch trotzdem ausgezeichnet gelungen. Schade, dass Douglas Abams sich in letzter Zeit sonst ziemlich mit neuen Büchern zurückgehalten hat. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

die story ist super, das ende psychisch gefährdend
die geschichte selber (das ende ausgenommen) ist einwandtfrei- ich verstehe wirklich nicht, was einen da im vergleich zu den vorgängern stören könnte. sicher, der plot ist unmöglich als "greifbar" bezeichenbar und man versteht ihn auch nicht mehr, aber genial ist die story auf jeden fall. bleibt noch das ende: man sollte sich bei den letzten 20 seiten auf jeden fall auf etwas gefasst machen und beim schluss dann sicherheitshalber ganz ruhig bleiben. ich selber war ziemlich geschockt. "befriedigendes ende" kann man das sicher nicht nennen, da alle mittendrin plötzlich zu sterben scheinen. um nicht ins koma zu fallen musste ich mir also eine naive selbstschutz- methode einfallen lassen, was mir auch gelungen ist. ich meine, ist es denn nicht ziemlich leichtgläubig, einfach anzunehmen, dass man ford perfect und die anderen so leicht zu beseitigen sind? so eine kleine katastrophe ist doch für diese truppe wirklich nichts neues! es ist doch gerade der witz an der sache, dass das desaster nicht zu stoppen ist! das soll die vernichtung der erde ändern? ach bitte! das hatten wir doch schon einmal!
und alle, die so naiv sind, nicht anzunehmen, dass zaphod im richtigen augenblick aus einem absolut unmöglichen grund auftaucht, können sich ja immer noch auf den Towel Day freuen...
Siehe auch:

> Einmal Rupert und zurück
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