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Studium heute/früher
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lancebutters90
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Anmeldungsdatum: 27.05.2015
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2017 - 22:51:13    Titel: Studium heute/früher

Würdet ihr sagen, dass das Studium heutzutage anspruchsvoller ist als früher / vor >30 Jahren?
Stelle die Frage extra so offen, würde gerne Meinungen hören.
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3006

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2017 - 19:27:04    Titel:

Wie will man diese Frage beantworten?

Jemand, der heute studiert, weiß nicht aus eigener Erfahrung, wie es vor 30 Jahren war, genauso wenig wie jemand, der damals studiert hat, einen fundierten Vergleich mit dem Studium heute anstellen kann.

Wie anspruchsvoll etwas wirklich ist, merkt man ja immer erst, wenn man es selbst in Angriff nimmt.

Davon abgesehen gibt es nicht "das" Studium - an jeder Uni und in jedem Studienfach sehen die Ansprüche anders aus, damals wie heute.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5731
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2017 - 10:42:13    Titel:

Ich kann es höchstens mit Blick auf die letzten knapp 20 Jahre beantworten - und das ist dann auch nur meine Sicht.

Heute arbeite ich noch nebenberuflich von Zeit zu Zeit als Dozent und betreue hin und wieder Bachelor- und Masterthesis.

Aus meiner Sicht sind die Klagen über den riesigen Zeitanspruch der heutigen Studiengänge schlicht übertrieben. Wenn ich mir heute meine Studenten angucke, dann haben die nicht mehr oder weniger Freizeit als wir damals (zumindest wenn man studieren ernst nimmt).

Der Stoff hingegen war durchaus anspruchsvoller - früher. WEnn ich meine alten Klausuren als Gedankengrundlage nehme - um aus den Aufgaben teilweise heutige zu stellen - dann fällt mir schon auf, dass ich das eine oder andere nicht als Aufgabe zu stellen braucht. Die Leute (der Durchschnitt) würde diese Fragen nicht beantworten können. Auf der anderen Seite ist nicht soviel neuer Stoff in den Grundlagenfächern hinzugekommen, dass es das ausgleicht. Vor allem Transferaufgaben oder welche, die eine gewisse breite Allgemeinbildung erfordern sind immer schwieriger, auch wenn man die Verbindung verschiedener Fächer versucht abzufragen.

Vereinfacht gesagt, heute gehen mehr Leute studieren, als damals - vor allem davon aber viele, die eigentlich nicht für ein Studium geeignet wären. Der Stoff hat sich daran angepasst (und die Noten übrigens auch.

Aber wie gesagt, dass ist MEINE EINZELMEINUNG...ich behaupte hier nicht, dass ich die Weissheit mit Löffeln gefressen habe und das partout so stimmt.
SuStefanSu
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Anmeldungsdatum: 17.02.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 17 Feb 2017 - 00:30:23    Titel:

Ich finde die Frage ist relativ schwer zu beantworten. Es kommt bestimmt auf den Studiengang drauf an.

Wenn ich da von meinem Musikstudium in Mainz berichte, ist es sicherlich so, dass es anspruchsvoller geworden ist.

Ich kann mich noch an ein Zitat erinner:" Das was ihr jetzt bei der Aufnahmeprüfung können müsst, wurde ich früher im bei der Zwischenprüfung gefragt".

Freizeit hat man als gym. Lehramtstudent im Fach Musik sehr wenig. Der Stundenplan war voll und Zeit zum Üben hatten wir kaum.
Deniz
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Anmeldungsdatum: 08.07.2004
Beiträge: 3017

BeitragVerfasst am: 17 Feb 2017 - 10:35:26    Titel:

Ich denke Gozo trifft es ganz gut.
Es gibt einfach viele Studenten, die einfach fehl am Platz sind.
Außerdem wird sich oft viel zu viel beschwert. Gerade diese Diskussion.
Wie oft habe ich das auf Partys, beim Vorbeigehen oder sonst wo gehört.

"Diplom war chilliger..."

Ja vielleicht. Vielleicht nicht. Wie will man denn so ein Vergleich ziehen, wenn man nie auf Diplom studiert hat?
Alles Laberbacken. Mehr nicht.

Anstatt die Energie für's Studium aufzubringen, wird sich beschwert. Konsequenz ist, dass man dann fliegt und fühlt sich dann bestätigt.
"Prof. scheiße", "Stoff nicht eingeschränkt", blabla.

Das Problem ist einfach, dass zu viele Leute das Studium sehr naiv angehen.
Seit wann ist der Prof. für Dein Verständnis zuständig?

Aber das verstehen die Leute nicht.
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