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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 24. März 2017 

Tipps zum Vorstellungsgespräch


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Martin03: 1 - 4-.-0.2002
Wie wirke ich im Vorstellungsgespräch
Chemnitzer Uni-Psychologin sagt, worauf es in einer Bewerbungssituation ankommt

Der erste Eindruck zählt: Besonders bei Bewerbungsgesprächen ist es wichtig, von Beginn an eine gute Figur zu machen. Aber wie anstellen? Sofort in die Offensive gehen oder lieber abwarten? Natürlich bleiben oder notorisch drauflosreden? Die Psychologieprofessorin Astrid Schütz von der TU Chemnitz hat seit vielen Jahren Strategien der Selbstdarstellung unter die Lupe genommen. In verschiedenen Projekten hat sie etwa die Selbstdarstellung im politischen Wahlkampf ebenso untersucht wie in Bewerbungssituationen. Anhand von Fremdbeurteilungen konnte sie so neue wissenschaftliche Erkenntnisse darüber gewinnen, in welcher Situation die Selbstdarstellung eines Menschen auf welche Weise ankommt. Eine neue Erkenntnis aus Chemnitz: Positive Selbstdarstellung hat nicht nur Vorteile. Wer zu dick aufträgt, kann sich schnell selbst ins Aus loben.

Obwohl es das Patentrezept für erfolgreiche Bewerbungsgespräche natürlich nicht gibt, können wichtige Hinweise aus der Selbstdarstellungsforschung abgeleitet werden, die es dem Jobsuchenden vielleicht einfacher machen, am Ende eines Vorstellungsgespräches weder als graue Maus noch als eitler Pfau dazustehen.

1. Tipp: Keine Inszenierungen

Eine Selbstdarstellung, die nicht zur Gesamtpersönlichkeit passt, wirkt aufgesetzt und verfehlt in aller Regel die gewünschte Wirkung. Inszenierungen sind daher äußerst riskant. Sie sammeln viel eher durch spontanes und authentisches Verhalten Pluspunkte.

2. Tipp: Nicht zu dick auftragen!

Wer nur von sich prahlt, wirkt unsympathisch. Deshalb sollten Sie kleinere Schwächen offen eingestehen - wenn sie nicht gerade die eigene Kompetenz in Frage stellen. Empirische Studien haben gezeigt: Selbstlob kommt nur dann besser an als eine eher bescheidene Selbstdarstellung, wenn dem Gegenüber keinerlei Informationen über die tatsächlichen Leistungen des Bewerbers vorliegen.

3. Tipp: Andere loben lassen

Bringen Sie andere dazu, Sie zu loben. Das macht einen besseren Eindruck, als es ständig selbst zu tun. Untersuchungen haben bewiesen, dass positive Beurteilungen von Dritten glaubwürdiger wirken als positive Selbstbeschreibungen

4. Tipp: Aber: Nicht allzu bescheiden sein

Auch wenn zu viel Eigenlob stinkt: Stellen Sie nicht gleich Ihr Licht unter den Scheffel. Wer in einem Bewerbungsgespräch nicht sagt, was er kann, erweckt nicht unbedingt den Eindruck, dass er viel kann.

5. Tipp: Der äußere Eindruck ist wichtig!

So ist das nun mal: Attraktive Bewerber kommen besser an. Achten Sie deshalb auf Ihre Kleidung. Wie empirische Studien belegen, wird eine Frau im Sakko in aller Regel kompetenter beurteilt als in anderer Kleidung.

6. Tipp: Auf die Körpersprache achten!

Verbales und Nonverbales gehören zusammen. Es macht daher einen unglaubwürdigen Eindruck, wenn die Körpersprache dem Gesagten widerspricht. Im Zweifelsfall wird eher dem Nonverbalen geglaubt. Wer also gerade von der eigenen Kompetenz spricht und dabei nervös an der Kleidung herumzupft, wirkt nicht überzeugend.

7. Tipp: Keine Widersprüche!

Verstricken Sie sich nicht in widersprüchlichen Aussagen: Wer in unterschiedlichen Situationen oder gegenüber unterschiedlichen Gesprächspartnern immer etwas anderes behauptet, erweckt den Eindruck, sein Fähnchen nach dem Wind zu drehen.

8. Tipp: Bloß keine Seitenhiebe!

Aggressive Angriffe auf Mitbewerber oder Konkurrenten verfehlen leicht die gewünschte Wirkung und führen stattdessen zu einem negativen Eindruck vom Angreifer. Studien zeigen, dass Kritiker oder Angreifer selbst negativ bewertet werden.

Wer das eigene Auftreten gezielt verbessern möchte, kann dies im Rahmen von Coaching-Programmen tun. An der Technischen Universität Chemnitz steht dafür ein neues Videolabor zur Verfügung, in dem die Psychologin Prof. Dr. Astrid Schütz und ihre Mitarbeiter in Zukunft das Selbstdarstellungsverhalten im Detail beobachten und analysieren können.

(idw)
celik ayferwww.bebem at lycos.de21: 1 - 5-.-0.2002
kann ich mit knie langen rock zum vorstellungsgespräch gehen
Martin21: 1 - 5-.-0.2002
Dezent sollte das Outfit sein, also ein Rock bis zum Knie ist prinzipiell in Ordnung.

-Dezente Bluse (nicht bauchfrei und ohne einblick )
-Kleid, Rock oder Kostüm
Möglichst keinen Minirock, aber dennoch modisch
-Passende Schuhe (extreme Stöckelschuhe und Stiefel bis zum Knie vermeiden)
-Eine dezente Aktentasche oder großformatige Handtasche (keine kleine Handtasche + Koffer)
-Kein oder nur dezenter Schmuck

weitere infos:
http://www.redmark.de/karriere/dokus/vorstellung/vorb/vorstellung_vorb_outfit.htm
Evaschauble at uni.de31: 2 - 3-.-0.2003
Fragen auf einen Blcok aufschreiben!
Rachelrachel at trinidat.de08: 1 - 5-.-0.2003
Was ist mit Deos, Parfums oder duftenden Hautlotionen? Wirkt das aufdringlich oder gepflegt?
constiTankwart1 at uboot.com08: 1 - 5-.-0.2003
Warum sollen Frauen keine kleinen handtaschen tragen dürfen?
Und was ist mit Männern, müssen wir immer im Anzug überall hinkommen?
Tanjastoeckeline at gmx.de19: 0 - 5-.-0.2003
Was ist an Schuhen mit höhen Absätzen so schlimm??? Ich finde, das gehört zu einem perfekten Auftreten dazu.
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