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"Entzündlich-rheumatische Erkrankungen und Familienplanung"

02.12.2002 - (idw) Universität Leipzig

Unter dem Titel "Familienplanung und entzündlich-rheumatische Erkrankungen" steht der aktuelle Qualitätszirkel des "Arbeitkreises Rheumatologie" des Rheumazentrums am Universitätsklinikum Leipzig e.V..

Zeit: 11. Dezember 2002 ab 18.00 Uhr
Ort: Hörsaal des Zentrums für Innere Medizin der Universität Leipzig, Johannisallee 32

Entzündlich rheumatische Erkrankungen, wie die rheumatoide Arthritis, beginnen nicht selten akut, bei Frauen in den Phasen hormoneller Umstellungen, beispielsweise einer Schwangerschaft oder der Menopause. Während der Schwangerschaft kommt es oft zu einer deutlichen Besserung der Erkrankung, mit dem Risiko des Rezidivs nach Entbindung. Die Familienplanung muss weiterhin die medikamentöse Rheumatherapie einbeziehen, da viele Antirheumatika nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden dürfen. Letztendlich können auch rheumatische Erkrankungen selbst zu Störungen der Fruchtbarkeit von Mann und Frau und in der gewünschten Schwangerschaft führen. Auch die Überwachung des Ungeborenen und des Säuglings bedarf spezieller Aufmerksamkeit.

Dem sich daraus ergebenden breiten Spektrum von Fragestellungen widmen sich die Referenten der Veranstaltung: Prof. Dr. med. Holm Häntzschel, 1. Sprecher des Rheumazentrums; Prof. Dr. med. Erika Gromnica-Ihle, Chefärztin des Rheumakrankenhauses Berlin-Buch, PD Dr. med. Holger Stephan, Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikum Leipzig und Prof. Dr. med. Hans-Juergen Glander, Abteilung für Andrologie der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Universitätsklinikum Leipzig.

In Deutschland leiden etwa 1,5 Millionen an den verschiedenen Formen der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen des Bindegewebes und der Gelenke. Dabei betreffen diese Erkrankungen nicht nur Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter, sondern auch Patienten, bei denen die Familienplanung aktuell ist.

Die Organisatoren des Qualitätszirkels, neben dem Rheumazentrum auch die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen, wenden sich vorrangig an Mediziner. Die Veranstaltung ist jedoch auch für interessierte Laien und Betroffene zugänglich. mhz


weitere Informationen: Dr. Frank Zeiger
Telefon: 0341 97-24 813/930
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