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12,9 Mio. Euro für KMR-Projekt an der RUB "Schonendes Operieren mit innovativer Technik"

08.06.2005 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Das Kompetenzzentrum Medizintechnik Ruhr KMR, Bochum (Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Helmut Ermert, Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik) gehört zu den Gewinnern im Wettbewerb "Schonendes Operieren mit innovativer Technik - SOMIT" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Es ist mit den beiden anderen nordrhein-westfälischen Kompetenzzentren Teltra (Bochum) und AKM (Aachen) Partner im Konsortium "OrthoMIT", dessen Verbundprojekt "Minimal Invasive Orthopädische Therapie" mit ca. 12,9 Mio. Euro innerhalb der nächsten fünf Jahre gefördert wird. Insgesamt 34 Konsortien hatten sich um die ausgeschriebene Förderung durch den Bund beworben, drei von ihnen waren schließlich erfolgreich. Bochum, 08.06.2005
Nr. 177

SOMIT: Schonendes Operieren mit innovativer Technik
Kompetenzzentrum Medizintechnik erhält Förderung
12,9 Mio. Euro für neues Forschungsprojekt an der RUB

Das Kompetenzzentrum Medizintechnik Ruhr KMR, Bochum (Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Helmut Ermert, Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik) gehört zu den Gewinnern im Wettbewerb "Schonendes Operieren mit innovativer Technik - SOMIT" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Es ist mit den beiden anderen nordrhein-westfälischen Kompetenzzentren Teltra (Bochum) und AKM (Aachen) Partner im Konsortium "OrthoMIT", dessen Verbundprojekt "Minimal Invasive Orthopädische Therapie" mit ca. 12,9 Mio. Euro innerhalb der nächsten fünf Jahre gefördert wird. Insgesamt 34 Konsortien hatten sich um die ausgeschriebene Förderung durch den Bund beworben, drei von ihnen waren schließlich erfolgreich.

Während der Operation navigieren

Im Teilprojekt "Intraoperativer Ultraschall" entwickeln die Forscher Verfahren und Komponenten zur Navigation mit Ultraschall während orthopädischer Operationen. Die Ultraschallbilder, die während eines Eingriffs gemacht werden, sollen mit vor der Operation aufgenommenen computertomographischen oder kernspintomographischen Bildern zur Deckung gebracht werden. "Damit wird eine genaue Führung von Operationsinstrumenten möglich sein, wobei die Eingriffe kleiner sein werden und die Strahlenbelastung durch die sonst übliche intraoperative Anwendung von Röntgengeräten entfällt", erläutert Prof. Ermert. Das Projekt wird mit über 1,3 Mio. Euro gefördert. Der Bewilligungsbescheid für die erste "Rate" in Höhe von 887.000 Euro für die ersten drei Jahre ist da, Bewilligungsempfänger ist der KMR-Partner Ruhr-Universität mit dem Institut für Hochfrequenztechnik (Prof. Ermert), dem Institut für Neuroinformatik (Prof. Dr. Gregor Schöner) und der Orthopädischen Universitätsklinik im St. Josef-Hospital Bochum (Prof. Dr. Jürgen Krämer).

Weitere Informationen

Prof. Dr.-Ing. Helmut Ermert, Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik, Ruhr-Universität Bochum, IC 6/132, 44780 Bochum, Tel: 0234/32-22842, Fax: 0234/32-14167, E-Mail: helmut.ermert@rub.de, Internet: http://www.hf.rub.de, http://www.kmr-bochum.de
Weitere Informationen: http://www.hf.rub.de http://www.kmr-bochum.de
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