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DFG fördert Längsschnittstudie zur Jugendkriminalität

08.06.2005 - (idw) Universität Bielefeld

Die Entstehung und Entwicklung von abweichendem und delinquentem Verhalten von Jugendlichen sowie dessen soziale Kontrolle wird in einer Längsschnittstudie der Fakultät für Soziologie unter der Leitung von Prof. Dr. Jost Reinecke untersucht. Zusammen mit dem Kriminologen Prof. Dr. Klaus Boers von der Universität Münster wurden im Frühjahr zum vierten Mal Schülerinnen und Schüler in Duisburg zu ihrem Freizeitverhalten, Werten, Einstellungen und auch zu verschiedenen Straftaten befragt. Solche Verlaufsdaten, mit deren Hilfe die individuellen Veränderungen und Entwicklungen von Schülern beobachtet werden können, stellen bisher die große Ausnahme in diesem Forschungsbereich dar. Daher fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das interdisziplinäre Projekt seit 2002 und ermöglicht nach einer vor kurzem erfolgten erneuten Begutachtung eine Fortsetzung der Forschungen für weitere zwei Jahre.

Neben den Duisburger Umfragen stehen den Forschern ebenfalls in den letzten Jahren erhobene Vergleichsdaten aus Münster und Bocholt zur Verfügung. Ein detaillierter Vergleich mit den entsprechenden Statistiken der Polizei und Gerichte vervollständigt das Untersuchungsdesign.

Weitere Informationen: www.uni-bielefeld.de/soz/personen/reinecke.html

Kontakt: Prof. Dr. Jost Reinecke, Fakultät für Soziologie, Telefon: 0521/106-3847, E-Mail: jost.reinecke@uni-bielefeld.de
Weitere Informationen: http://www.uni-bielefeld.de/soz/personen/reinecke.html
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