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Ausstellungseröffnung im Rahmen der "Brücke 100"-Festwochen

21.06.2005 - (idw) Technische Universität Dresden

Auf der Spur expressionistischer Architektur in Dresden

Prismenartige Vorsprünge, dynamische skulpturale Formen, intensive Farbigkeit und Kristallmotive sind charakteristische Merkmale der expressionistischen Architektur. Bauwerke aus dieser Architekturepoche der 1920er finden sich auch in Dresden in vielfältiger Form. Vom 25. Juni bis 10. Juli 2005 findet im ehemaligen Transformatorengebäude des Heizkraftwerks Mitte am Wettiner Platz in Dresden die Ausstellung "Expressionistische Architektur in Dresden" statt. Das Ausstellungsprojekt reiht sich in die Veranstaltungen der Festwochen "Brücke 100: Hundert Jahre Expressionismus in Dresden" ein und wurde durch die Lehrstühle für Baugeschichte, Grundlagen des Entwerfens und Gestaltungslehre der Fakultät Architektur der TU Dresden realisiert.

Den Besucher erwarten rund 100 Fotos und Abbildungen von expressionistischen Bauwerken in Dresden. Dazu geben Archivaufnahmen von bereits zerstörten und Entwurfszeichnungen von geplanten aber nie realisierten Gebäuden eine Vorstellung der Bandbreite des Expressionismus in Dresden. Beispiele sind das Stadthaus in der Theaterstraße, das ehemalige Arbeitsamt in der Maternistraße (heute Theater "Wechselbad"), der Mosaikbrunnen im Großen Garten, die Siedlung an der Hansastraße und der ehemalige Konsum-Fleischverarbeitungsbetrieb auf der Fabrikstraße. Die Foto- und Recherchearbeiten wurden von Studenten in einem Seminar des Lehrstuhls für Baugeschichte (Prof. Hans-Georg Lippert) unter der Leitung von Dipl.-Ing. Tanja Scheffler umgesetzt.

Im Rahmen dieser Ausstellung werden außerdem Filmvorführungen und Architekturrundgänge angeboten. Unter dem Titel "Farbe im expressionistischen Bild - Farbstudien zur Bildanalyse" werden zusätzlich 25 Ausstellungstafeln mit Farbstudien zu Werken expressionistischer Malerei (Brücke und Blauer Reiter) sowie Modelle des Lehrstuhls für Gestaltungslehre ausgestellt.

Die Ausstellungen werden am 24. Juni 2005 19.00 Uhr mit einer Aufführung von Szenen aus Tollers "Hinkemann" durch Schauspieler des Staatsschauspiels und der anschließenden Filmvorführung "Der Magier Hans Poelzig", einer Dokumentation über einen der Hauptvertreter der expressionistischen Architektur, eröffnet. Vertreter der Medien sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Diese Information bitte auch an die Kulturredaktion weiterleiten.
Informationen für Journalisten: Dipl.-Ing. Tanja Scheffler, Tel. 0351 463-32924, E-Mail: tanja.scheffler@mailbox.tu-dresden.de
Weitere Informationen: http://www.arch.tu-dresden.de/ibad/Baugeschichte/express/index.htm
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