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Erste Physik-Juniorprofessur in Mecklenburg-Vorpommern vergeben

22.06.2005 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Gemeinsame Berufung von Universität Greifswald
und Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

Heute wird der Physiker Dr. Olaf Grulke (Foto) zum Juniorprofessor an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald ernannt. Der 35-jährige erhält damit die erste Juniorprofessur im Fach Physik in Mecklenburg-Vorpommern. Vorausgegangen war ein gemeinsames Auswahl- und Berufungs¬ver¬fahren von Universität und Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP), Teilinstitut Greifswald. Die gesetzliche Grundlage für den neuen Karriereweg der Juniorprofessoren wurde Ende 2004 geschaffen: Zeitlich befristete Beamtenstellen sollen es dem wissenschaftlichen Nachwuchs früher als bisher ermöglichen, selbständig zu forschen und zu lehren und sich so auf eine Professur vorzubereiten. Finanziert mit Mitteln des Max-Planck-Institutes für Plasmaphysik wird der gebürtige Schleswig-Holsteiner zum Professor auf Zeit an der Universität Greifswald ernannt. Der Direktor des Institutes für Physik an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Prof. Klaus Fesser, begrüßte die Verstärkung in Lehre und Forschung am Wissenschaftsstandort Greifswald. "Das Hauptaugenmerk der neuen Juniorprofessur 'Nicht¬lineare Plasmadynamik' soll auf dem Gebiet der experimentellen Plasmadynamik liegen. Dr. Olaf Grulke wird damit unseren Forschungs¬schwerpunkt Plasmaphysik unterstützen und im kürzlich eingerich¬teten Transregionalen Sonder¬forschungs¬bereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft 'Grundlagen komplexer Plasmen' mitwirken."

Dr. Olaf Grulke ist bereits der sechste Juniorprofessor an der Greifswalder Universität. Er studierte in Kiel Physik und arbeitete bis vor kurzem am Plasma Science und Fusion Center of the Massachusetts Institute of Technology in Cambrigde (USA). Der Naturwissenschaftler wird neben seiner Lehrtätigkeit an der Universität und der engen Zusammenarbeit mit den plasmaphysikali¬schen Arbeitsgruppen des Instituts für Physik hauptsächlich an der Plasma-Anlage "Vineta" des Max-Planck-Institutes forschen, mit der Wellen und Turbulenzen im Plasma untersucht werden. "Gemeinsame Aktionen mit der Universität Greifswald wie die jetzt eingerichtete Juniorprofessur machen es möglich", erläuterte IPP-Bereichsleiter Professor Thomas Klinger, "den IPP-Nachwuchswissenschaftlern mit Interesse an einer akademischen Laufbahn ein attraktives Sprungbrett zu bieten".

Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Institut für Physik
Direktor: Prof. Dr. Klaus Fesser
Domstraße 10 a, 17487 Greifswald
T +49 (0) 3834/86 47 00
F +49 (0) 3834/86 47 01
E fesser@physik.uni-greifswald.de
http://www.uni-greifswald.de

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