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Das Großbritannien-Zentrum wird zehn. Botschafter Sir Peter Torry gratuliert

22.06.2005 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Am 29. Juni 2005 feiert das Großbritannien-Zentrum (GBZ) der Humboldt-Universität sein Jubiläum: Im Rahmen einer Festveranstaltung gratuliert der britische Botschafter, Sir Peter Torry, zu zehn Jahren interdisziplinärer Forschung und Lehre zu britischer Kultur, Geschichte, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft. Im kommenden Jahr richtet Deutschland die Fußball-WM aus - sollte die National-Elf gegen England gewinnen, können wir uns vielleicht wieder auf wortgewaltige Schlagzeilen in der SUN gefasst machen: Teutonen, Hunnen und der Zweite Weltkrieg. Den deutschen Botschafter in London ärgert's, die Deutschen im Lande wundern sich: Wann hört die "Hitler-Obsession" auf? "Wie sehen britische Studenten die Deutschen?", fragt der DAAD in seinem Essay-Wettbewerb "But don't mention the war" (Siegerbeiträge nachzulesen im UniSPIEGEL).

Der britische Botschafter in Berlin wird seine eigene Meinung zu "Britain's Perception of Germany Today" anlässlich des GBZ-Jubiläums am kommenden Mittwoch kundtun. Sir Peter Torry ist der Ansicht, dass das Verhältnis zwischen Deutschland und Großbritannien noch nie so gut war wie heute.

Sir Peter Torry (*1948 in Berlin-Spandau als Sohn eines britischen Offiziers) ist seit Mai 2003 britischer Botschafter in Deutschland. Seit 1970 ist er im Diplomatischen Dienst tätig - mit Stationen in Havanna, Jakarta, Washington und als britischer Botschafter in Spanien und einer Karriere in der Zentrale des Außen- und Commonwealth-Ministeriums in London. Erfahrung aus erster Hand über das deutsch-britische Verhältnis sammelte Sir Peter in seiner Zeit als Erster Sekretär (Politik) in Bonn (1981 bis 1985). Im Juni 2004 stattete er dem Großbritannien-Zentrum einen Besuch ab, wo er mit Studierenden des Studienganges Master in British Studies über Großbritannien und Europa, Blair und Schröder und den Irak-Krieg diskutierte.

Dem GBZ zum Jubiläum gratulieren außerdem Prof. Dr. Anne-Barbara Ischinger (Vizepräsidentin der Humboldt-Universität), Dr. Klaus Scharioth (Auswärtiges Amt), Sir Christopher Mallaby (Vorsitzender des Beirates des GBZ) und Elena Schmitz (Repräsentantin der Absolventen). Der Direktor des Großbritannien-Zentrums, Prof. Dr. Jürgen Schlaeger, führt ein; einen musikalischen Rahmen bietet das Mai-Ensemble.

Die offizielle Feier beginnt am Mittwoch, dem 29. Juni 2005, um 17.00 Uhr im Senatssaal der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6. Im Anschluss findet ein Empfang statt. Die Ansprachen und der Vortrag erfolgen auf Englisch.

Informationen Rita Gerlach
Telefon [030] 2093 5333/5379
e-mail gbz@gbz.hu-berlin.de
Internet www2.rz.hu-berlin.de/gbz

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