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Das Bewusstsein für Umwelt und Gesundheit in der Jugend verankern - Staatsminister Schnappauf überreicht GSF-Umweltpreis

22.06.2005 - (idw) GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit

"Dank für Pioniergeist und Forscherdrang" - mit diesen Worten zeichnete Umweltminister Dr. Werner Schnappauf am gestrigen Dienstag in Neuherberg zehn bayerische Abiturienten mit dem Carl Friedrich von Martius-Umweltpreis aus. In der Wissenschaft und den neuen Technologien liege die Zukunft, sagte Schnappauf bei der Preisverleihung im GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, denn "wir müssen unsere Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend globalisierten Umfeld unter Beweis stellen". "Bewahrt Eure Neugierde und Euren Wissensdurst", forderte er die jungen Leute auf, "und bleibt auch dem Thema Umwelt verbunden". Der bayerische Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, ist Schirmherr des Preises, mit dem das GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit zusammen mit den bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken naturwissenschaftliche Facharbeiten prämiert, die sich mit Umwelt und Gesundheit auf hohem fachlichen Niveau auseinander setzen. "Es ist uns ein großes Anliegen", erläuterte der wissenschaftliche Geschäftsführer der GSF, Prof. Ernst-Günter Afting, "das Bewusstsein für Umwelt und Gesundheit bei der Jugend schon frühzeitig zu verankern". Neben dem Verein der Freunde und Förderer der GSF gelte sein Dank dem langjährigen Sponsor des Preises, dem Genossenschaftsverband der bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken.

Warum sich der Genossenschaftsverband bei der Vergabe des Carl Friedrich von Martius-Umweltpreises finanziell engagiert, erläuterte die stellvertretende Marketingleiterin Dr. Sabine Homann-Wenig: Die Gedanken der Selbsthilfe und des gesellschaftlichen Engagements seien zentrale Elemente der immerhin schon 150jährigen Geschichte des Verbandes. An die Preisträger gewandt fuhr Homann-Wenig fort: "Sie haben mit Ihren Facharbeiten einen Weg zum gesellschaftlichen Engagement beschritten, indem Sie mehr getan haben, als Sie hätten tun müssen".

"Mit großer Begeisterung", sagte die Bürgermeisterin der GSF-Heimatgemeinde Oberschleißheim, Elisabeth Ziegler, habe Sie auch in diesem Jahr wieder die Zusammenfassungen der preisgekrönten Facharbeiten gelesen. Die Lektüre habe viele Anregungen und Gedanken bei ihr angestoßen. "Wir Oberschleißheimer", freute sich Elisabeth Ziegler bei der Festveranstaltung, "fühlen uns geehrt, dass Jahr für Jahr die Verleihung des Carl Friedrich von Martius-Umweltpreises in unserer Gemeinde stattfindet".

Der Urenkel des Namenspatrons, Dr. Konstantin von Martius, schloss sich der Begeisterung von Bürgermeisterin Ziegler an. "Sie, liebe Preisträger und Eltern, können stolz auf diese Auszeichnung sein", sagte von Martius. Der Preis sei ein "Gewinn an Prestige für die Preisträger", der sie auch in Zukunft hervorheben werde.

Der Preis, der an den bayerischen Tropenforscher und Mediziner Carl Friedrich Philipp von Martius erinnert (dem übrigens auch die von der Münchner Leopoldstraße zum englischen Garten führende Martiusstraße gewidmet ist), wurde von der GSF am gestrigen Dienstag zum zwölften Mal vergeben. Eine aus GSF-Wissenschaftlern und bayerischen Fachlehrern zusammen gesetzte Jury hatte aus 106 zum Wettbewerb eingereichten Arbeiten fünf Schülerinnen und fünf Schüler als Preisträger ausgewählt, deren Arbeiten sich durch außerordentlich hohe Qualität auszeichnen. Die Gewinner, die Preise im Gesamtwert von 7 500 Euro erhielten, stammen aus München und Umgebung, Oberbayern, Niederbayern, Schwaben, Mittel- und Unterfranken.

Preisträger des Carl Friedrich von Martius Umweltpreises 2005:

> Marc Nikolaus: "Der Biber in der Kulturlandschaft - Beobachtungen auf der Mettener Insel" (St. Michaels-Gymnasium, Metten)

> Barbara Ossyssek: "LED's - die energiesparenden Leuchtmittel der Zukunft"
(Gymnasium Vilshofen)

> Vera Maria Mönter: "Musik - Therapie für Körper und Geist" (Franken-Landschulheim Schloss Gaibach)

> Katharina Behr: "Solarzellen" (Gymnasium Höchstadt an der Aisch)

> Isabell Schabert: "Radioaktive Belastung heimischer Speisepilze - 18 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe" (Theodor-Heuss-Gymnasium, Nördlingen)

> Toni Huber: "Das Trinkwasserentnahmeprojekt am Hofstätter See"
(Ignaz-Günther-Gymasium, Rosenheim)

> Ludwig Kirmair: "Der Einfluss eines Staukraftwerkes auf die biologische Gewässergüte eines Semptabschnittes" (Gymnasium Erding)

> Martin Heubl: "Die große Brennnessel (Urtica dioica L.): Anatomisch-histologische Untersuchungen, ökologische Bedeutung und Verwendung" (Gymnasium Oberhaching)

> Fabian Graßl: "Ein Hefeenzym als organischer Chemiker: Untersuchung der Stereoselektivität von Enzymen anhand der Synthese non R und S- a -Methyl-Benzyl-Acetat" (Klenze-Gymnasium, München)


> Katharina Sommer: "Asthma - Diagnose und Therapie am Beispiel eines Patienten" (Wittelsbacher-Gymnasium, München)

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte die GSF- Pressestelle:

GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 089/3187-2460
Fax 089/3187-3324

Neuherberg, 22. Juni 2005
Weitere Informationen: http://www0.gsf.de/neu/Aktuelles/Presse/2005/martius2.php
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